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Sansibar-Wirt im Gespräch : „Sylt zieht die Goldgräber an“

Sansibar-Wirt Herbert Seckler, der Herr über Deutschlands berühmteste Bretterbude, in den Dünen von Sylt. Bild: Daniel Pilar

Sansibar-Wirt Herbert Seckler spricht im Interview über Wildwest-Methoden an der Nordsee, gute Geschäfte in schwierigen Zeiten und die Preise auf Deutschlands beliebter Urlaubsinsel.

          7 Min.

          Herr Seckler, wie war die Corona-Zwangspause?

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wunderbar.

          Im Ernst? Für einen Wirt gibt es nichts Schlimmeres, als die Gäste auszusperren.

          Trotzdem: Es war wunderbar! Ich war 22, als ich aus Schwaben mit meiner Frau nach Sylt gekommen bin und bald darauf einen Kiosk aufgemacht habe. Ich habe den Laden hier jetzt 43 Jahre, da hatte die Pause was, zwei Monate alleine in den Dünen. Wunderbar, diese Leere.

          Dem Geschäftsmann muss das Herz bluten, wenn die Kneipe leer ist, kein Geld reinkommt ...

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