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Vermögensverteilung : Die Neuvermessung der Reichen

Kann sich auch mal leisten, wer nicht als „reich“ gilt: Dinner in Amsterdam. Bild: EPA

Wer die Lücke zwischen Arm und Reich verringern möchte, muss am unteren Ende ansetzen und den Aufbau von Vermögen unterstützen. Viel zu viele Deutsche haben keinerlei Ersparnisse. Das ist ein Armutszeugnis.

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          Mit diesen Zahlen lässt sich Politik machen: Das reichste Prozent der Deutschen besitzt 35 Prozent der Vermögen. Bislang war man von „nur“ 22 Prozent ausgegangen. Auf die oberen 10 Prozent entfallen zwei Drittel des Gesamtvermögens, statt 59 Prozent. Die Reichen, das hat eine aufwendige Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ans Licht gebracht, sind noch reicher als vermutet.

          Für diejenigen, die Wohlhabende ohnehin stärker zur Kasse bitten wollen, ist klar, was daraus folgt: Höhere Steuern für Reiche, forderte der Paritätische Wohlfahrtsverband sogleich. Für alle anderen liefert die Studie, die auf mehr als tausend Befragungen wohlhabender Menschen beruht, einen reichen Schatz neuer Erkenntnisse. Auch mit denen lässt sich Politik machen – allerdings eine andere, als es sich Wohlfahrtsverbände wünschen.

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