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FAZ Plus Artikel Armutsdebatte : Wenn sich Kirchenfürsten der Realität verweigern

Eine Frau verlässt den Vorhof der Tafel in Frankfurt-Bonames. In der Hand hat sie zwei Tüten mit Lebensmitteln. Bild: Michael Braunschädel

Manche Kirchenvertreter halten amtliche Daten zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage in Deutschland für Fake News. Ist für sie die Erde noch eine Scheibe?

  • -Aktualisiert am

          Wer in diesen Tagen mit Kirchenfürsten über die soziale Lage und über Armut in Deutschland redet, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Am Ende einer hitzigen Debatte meint man, in zwei unterschiedlichen Welten zu leben. Das ist ganz normal, solange es um die Beurteilung des deutschen Sozialstaats geht. Während die Kirchenvertreter – auch mit Blick auf die eigenen Wohlfahrtsverbände – das zunehmende Elend beklagen, lobt der Ökonom die Fortschritte in der Armutsbekämpfung und verweist etwa auf die niedrige Arbeitslosenzahl.

          Der Schreck kommt erst danach. Denn es gibt Kirchenfürsten, die den rationalen Diskurs verweigern. Sie erkennen die empirische Basis amtlicher Statistiken zur Beschreibung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage schlicht nicht an. Offizielle Tatsachen sind für sie bloß interessengesteuerte Fake News. Wer mit Zahlen, Daten, Fakten argumentiert, ist für sie mehr als nur verdächtig, der ist sogar naiv. Fast könnte man Angst um die Kirche bekommen. Hält dort noch jemand die Erde für eine Scheibe? Wollen finstere Kräfte in der Kirche die Aufklärung zurückdrehen?

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