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Gegen Schwarzarbeit : Immer mehr legale Minijobber in deutschen Haushalten

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Mehr als 90 Prozent der angemeldeten Minijobs sind Putztätigkeiten. Bild: dpa

Die Zahl der gemeldeten Minijobber in Deutschland steigt auf ein Rekordhoch. Das bringt Vorteile für den Staat, doch auch die Beschäftigen profitieren davon.

          In deutschen Privathaushalten sind einem Zeitungsbericht zufolge immer mehr Menschen auf Minijob-Basis tätig. Die Zahl der angemeldeten Minijobs in Haushalten habe sich seit 2008 auf das Rekordniveau von 364.151 im vergangenen Jahr verdoppelt, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Minijob-Zentrale. 2017 waren es noch 360.486 Minijobs.

          Knapp 53.000 Minijobber haben dem Bericht zufolge mehr als ein Beschäftigungsverhältnis, so dass es aktuell 310.680 Minijobber in Haushalten gebe. Mehr als 90 Prozent der angemeldeten Jobs seien Putztätigkeiten.

          „Es ist wünschenswert, dass die Anmeldezahlen weiter steigen, weil dadurch die Schwarzarbeit eingedämmt und der Haushaltsjob legalisiert wird“, sagte Heinz-Günter Held, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund die Minijob-Zentrale gehört.

          Die Anmeldung von Dienstleistungen im Haushalt bringe Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, betonte Held: „Sie sichert Minijobber gegen Unfälle ab und der Arbeitgeber profitiert von Steuervorteilen.“ Bei der Bezahlung von Minijobbern gilt der gesetzliche Mindestlohn von derzeit mindestens 9,19 Euro pro Stunde.

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