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Rivalität der Supermächte : „Amerika sollte China nicht drängen, weniger Staatsunternehmen zu haben“

Bilder von Donald Trump und Xi Jinping mit Maske - ausgestellt in Moskau. Bild: Reuters

Harvard-Ökonom Dani Rodrik verteidigt Chinas Staatskapitalismus, wirbt für eine andere Globalisierung – und warnt vor einer Corona-Flüchtlingswelle.

          6 Min.

          Herr Rodrik, Sie weisen seit vielen Jahren auf die Schwachpunkte der Globalisierung hin. Gibt der Corona-Schock ihr nun den Rest?

          Diese Pandemie verstärkt Trends im Welthandel, die wir schon länger beobachten. Der internationale Handel hat bereits nach der Weltfinanzkrise 2008 seinen Schwung verloren. Internationale Kapitalströme haben sich bis heute nicht erholt, vor allem nicht in Europa. Die globalen Wertschöpfungsketten sind nicht mehr wie früher gewachsen. Das lag auch an tiefer gehenden strukturellen Veränderungen durch den technologischen Wandel. Hinzu kam der Flaggen schwenkende Protektionismus von Donald Trump, aber er hat mehr gebellt als gebissen. Trump tobte herum und lenkte am Ende ein.

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