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Arbeitsministerium : Hartz-IV-Empfänger sollen Zuschuss für Masken erhalten

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Mittwoch in Berlin Bild: dpa

Arbeitsminister Hubertus Heil will Menschen in Grundsicherung mit einem Corona-Zuschuss für Masken und andere Sonderausgaben unterstützen. Der Schutz vor dem Virus dürfe „keine Frage des Geldbeutels“ sein.

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          Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, sollen nach dem Willen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) einen Corona-Zuschuss für Sonderausgaben erhalten, etwa für medizinische Masken. „Die Verlängerung der Corona-Maßnahmen bedeutet gerade für Menschen in Grundsicherung eine besondere Belastung, weil nicht nur Kitas und Schulen, sondern auch viele Sozialeinrichtungen geschlossen sind“, sagte Heil am Freitag in Berlin. Außerdem hätten sie zusätzliche Ausgaben, etwa für Hygiene-Artikel.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          „Der Schutz vor Corona darf aber keine Frage des Geldbeutels sein“, sagte Heil. Hier trügen Bund und Länder Verantwortung. Die Bundesregierung habe schon über Bezugsscheine Älteren und Vorerkrankten Masken zur Verfügung gestellt. In ähnlicher Weise solle Grundsicherungsempfängern geholfen werden. Über Höhe und Mechanismus des Corona-Zuschusses werde er sich in der Koalition verständigen, sagte Heil. Möglichst bis Anfang nächster Woche soll eine Lösung stehen.

          Am Wochenende treten in vielen Bundesländern neue Corona-Regeln in Kraft. Danach dürfen der öffentliche Nahverkehr und Lebensmittelgeschäfte nur noch mit OP- oder FFP2-Maske betreten werden; Stoffmasken reichen nicht mehr aus. Die Verbände der Fluggesellschaften und Flughäfen teilten am Freitag mit, dass die verschärfte Maskenpflicht vom 1. Februar an auch im Luftverkehr gilt.

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