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Corona und Polizeigewalt : Die zwei Bedrohungen der Schwarzen

Eine Hilfsorganisation versorgt Obdachlose in Miami während der Corona-Pandemie mit Lebensmitteln. Bild: dpa

Afroamerikaner sind in Amerika finanziell und gesundheitlich schlechter gestellt. Die Pandemie und die Polizei-Gewalt werfen ein Schlaglicht auf die oft prekäre Lage der Minderheit – die sich bald sogar noch mehr verschlechtern könnte.

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          Schwarze in den Vereinigten Staaten sind mit höherer Wahrscheinlichkeit arbeitslos als der Rest der Bevölkerung. Sie haben im Durchschnitt ein niedrigeres Einkommen als die anderen Gruppen – mit Ausnahme der Indianer. Sie sind in Gefängnissen überrepräsentiert, und sie haben von allen großen Bevölkerungsgruppen die geringste Lebenserwartung.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Sie wachsen deutlich seltener in klassischen Familien auf und werden überproportional oft Opfer von Gewalttaten durch Kriminelle oder Polizisten. In den Vereinigten Staaten erschießen Polizisten jedes Jahr zwischen 1100 und 1300 Menschen, rechnet die Organisation Campaign Zero vor. Mehr als ein Viertel der Toten sind schwarz, während ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung 13 Prozent entspricht.

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