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Elitäre Form der Bildung? : Der große Ansturm auf die Privatschulen

Kreativität ist gefragt: Während der Corona-Krise wurde auch in vielen Privatschulen auf Videounterricht umgestellt. Bild: dpa

Eltern schicken ihre Kinder immer öfter auf private Einrichtungen. Besserverdiener greifen dafür tief in die Tasche. Lohnt sich das?

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          In Deutschland besucht inzwischen jeder elfte Schüler eine Privatschule. Von den insgesamt 10,8 Millionen Kindern und Jugendlichen wählten im Schuljahr 2018/19 rund 1,0 Millionen die Alternative zur öffentlichen Einrichtung, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Zum Vergleich: Zehn Jahre früher war es nur jeder dreizehnte Schüler. „Seit fast drei Jahrzehnten besuchen immer mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland private Schulen – in absoluten Zahlen, wie auch anteilig“, schreiben die Statistiker.

          Johannes Pennekamp
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Grundschulen und Gymnasien stellen zahlenmäßig den Großteil der Privatschulen, gefolgt von Gesamtschulen und Waldorfschulen. Erheblichen Anteil an dem Aufwärtstrend hat nach Einschätzung von Bildungsforschern der Nachholprozess in Ostdeutschland, wo sich Privatschulen erst langsam etablierten.

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