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Mindestens 100 Euro mehr : Arbeitsminister plant „Respekt-Rente“ für Fleißige

Die Rentenversicherung ist eben genau das, eine Versicherung: Wer nur wenige Beiträge eingezahlt hat, bekommt im Alter auch nur eine kleine Rente. Bild: dpa

Wer mindestens 35 Jahre lang Rentenbeiträge gezahlt hat, soll künftig mindestens 100 Euro mehr Rente bekommen als jemand, der nie eingezahlt hat. Allerdings unter einem großen Vorbehalt.

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          Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) plant eine neue Grundrente für langjährig versicherte Geringverdiener und eine obligatorische Alterssicherung für Selbständige. Beides ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer macht dem Minister jetzt Beine und dringt auf ein Konzept. Heil ist längst bei der Arbeit: In einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Länder, der Sozialpartner und der Rentenversicherung hat sein Konzept der „Respekt-Rente“ inzwischen Form angenommen.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Wer mindestens 35 Jahre lang als Arbeitnehmer Rentenbeiträge gezahlt, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, soll künftig etwa 100 Euro im Monat mehr bekommen. Denn Niedrigverdiener erreichen auch nach dieser Lebensarbeitszeit oft nicht einmal eine Rente in Höhe der staatlichen Grundsicherung, die auch jene beziehen, die nie gearbeitet haben. Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat früher gern den „Balalaika-Spieler aus Rumänien“ beispielhaft angeführt. Um die Akzeptanz der gesetzlichen Rentenversicherung zu stärken, sollen die „Fleißigen“ künftig einen Aufschlag zur Grundsicherung erhalten, eben die Grundrente.

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