https://www.faz.net/-gqe-9sp6p

Argentinien nach der Wahl : Drama mit Routine

  • -Aktualisiert am

Alberto Fernandez und Cristina Fernandez de Kirchner bejubeln ihren Sieg. Bild: dpa

Argentinien rückt nach links. Viele Sparer schauen in die Röhre. Das Vermögen des Staates wird dagegen geschützt. Doch außenpolitisch gibt es den ersten Konflikt mit Bolsonaro.

          5 Min.

          In Argentinien kommt es wie erwartet zu einem Machtwechsel und einem politischen Linksruck. Der gemäßigt linksgerichtete Peronist Alberto Fernández gewann 48 Prozent der Stimmen und verdrängt damit den liberal-konservativen Präsidenten Mauricio Macri aus dem Amt, der auf 40,4 Prozent kam. Die Zentralbank führte nach der Wahl drastische Beschränkungen des Devisenerwerbs ein, um den zuletzt dramatisch beschleunigten Abfluss der Devisenreserven zu bremsen.

          Der gewählte Präsident Alberto Fernández schlug in seiner Siegesrede eher versöhnliche Töne an, ebenso wie der scheidende Präsident Macri. Das dürfte in der argentinischen Bevölkerung und auch an den Finanzmärkten mit Erleichterung aufgenommen werden. Macri und Fernandez wollten schon am Montagmorgen zu einem ersten Treffen zusammenkommen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Niemand zum Impfen da, weil nichts verimpft werden kann. Das Foto zeigt ein Impfzentrum in Belgien.

          Corona-Pandemie : EU fällt im Impfrennen weiter zurück

          Astra-Zenecas Lieferschwierigkeiten bringen Berlin und Brüssel abermals in Erklärungsnot. Man hofft jetzt auf den Februar und Joe Biden, denn bislang produziert Amerika nur für sich.
          Donald und Melania Trump am vorigen Mittwoch in Washington

          Trumps Impeachment-Prozess : Mehr Zeit für neue Skandale

          Der Impeachment-Prozess gegen Donald Trump soll erst am 9. Februar eröffnet werden. Bis dahin hoffen die Demokraten auf neue Skandale, die der Anklage weitere Munition liefern.
          Rostock hat die geringste Corona-Inzidenz unter den Großstädten in der Bundesrepublik, nur 45 wöchentliche Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

          Lichtblick im Norden : Wie Rostock erfolgreich Corona bekämpft

          Rostock verzeichnet seit dem Frühjahr so wenige Corona-Fälle wie keine andere Großstadt in Deutschland. Bürgermeister Claus Madsen erklärt, wie er das mit seiner Verwaltung macht.