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Arcor : DSL und Internet für Kinder

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Arcor präsentierte zur Cebit den Ausbau des DSL-Netzes, besonders für analoge Telefonanschlüsse, und Internet für Kinder.

          Im Vorfeld der Cebit hat das Telekommunikationsunternehmen Arcor seine Pläne für 2002 bekannt gegeben. Dazu gehört der Ausbau des DSL-Netzes und ein Internetzugang eigens für Kinder.

          Arcor will ab dem Sommer DSL-Zugänge für Kunden mit analogem Telefonanschluss anbieten. Derzeit hätten immer noch drei von vier Haushalten einen Analoganschluss, sagte Arcor-Chef Harald Stöber am Dienstag in Hannover. Marktforscher gehen davon aus, dass im Jahr 2005 rund 60 Prozent aller DSL-Neuaufträge an analogen Anschlüssen erfolgen.

          Stöber erwartet für das laufende Jahr deutliche Wachstumsraten im DSL-Markt. Derzeit hat Arcor bundesweit rund 17.000 DSL-Kunden. Trotz einer Steigerung werde die Zahl am Ende 2002 aber unter 100.000 liegen, sagte Stöber. Derzeit bietet das Unternehmen in rund 140 Städten und in mehr als 100 Kommunen ISDN an. Im Buisiness-Bereich steigen die verfügbaren Datenraten ab April auf bis zu vier Megabit pro Sekunde.

          Die Frankfurter wollen gleichzeitig zwei neue Zugangsvarianten einführen. Der DSL-Anschluss mit jeweils bis zu 2,3 Megabit-Down- und Upstream richtet sich an alle Anwender, die nicht nur Daten aus dem Netz empfangen oder versenden möchten, sondern auch einen eigenen, schnellen Webserver betreiben wollen. Der Preis liegt bei monatlich 899 Euro. Speziell für Vielnutzer von Breitbanddiensten gibt es einen vier Megabit-Zugang. Die Kosten dafür betragen monatlich 1290 Euro.

          Internet für Kinder

          Arcor will zusätzlich einen speziellen Internetzugang für Kinder anbieten. Wie das Unternehmen in Hannover bekannt gab, sorgt dabei eine spezielle Software dafür, dass Kinder im „Arcor JuniorNet“ ausschließlich in einem „redaktionell überwachten Revier“ surfen. Dem Nachwuchs stehen dabei mehr als vier Millionen Webseiten zur Verfügung. Der kindersichere Internetzugang soll 6,95 Euro pro Monat kosten, fünf Freistunden sind dabei inklusive.

          Auf diese Weise werde sicher gestellt, dass Kinder am Computer nur solche Webseiten besuchen, die für sie geeignet sind, sagte Stöber. Solche zielgruppenspezifischen Angebote gewinnen aus Sicht des Unternehmens ständig an Bedeutung und sind Stöber zufolge entscheidend für die Zukunft des Internets.

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