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Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust

Wieder unter 3-Millionen-Marke : Arbeitsmarkt bleibt in Schwung

Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. Die Zahl der Arbeitslosen ist im April um 65.000 auf 2,96 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging auf 7,0 Prozent zurück. Im Euroraum sind dagegen so viele Menschen arbeitslos wie noch nie.
Unsere Autoren

Pro & Contra : Anonym bewerben?

Angaben zu Geschlecht, Alter und Herkunft soll es auf Job-Bewerbungen nicht mehr geben. Ein Foto auch nicht. Ist das gut? Die Redaktion ist uneins.
MIgranten oder Frauen haben bei anonymen Bewerbungen Chancengleichheit

Pilotprojekt : Besser anonym bewerben

Kein Foto und keine Angaben zu Namen, Alter, Geschlecht, Herkunft oder Familienstand: Anonyme Bewerbungen geben Menschen Chancen, die sie bisher nicht gehabt hätten. Das Pilotprojekt löst eine „breite Diskussion“ aus.
Spiegelung einer Europaflagge am Paul-Löbe-Haus in Berlin

Gaia-X : Europa setzt Standards

Dass die europäischen Cloud-Initiative auch Amerikaner und Chinesen nicht ausschließt, ist gut so. Denn anders als andere Länder sollte Europa seine Zukunft nicht im Protektionismus suchen.
Aktenstapel im Berliner Sozialgericht

Hartz-IV-Empfänger : Mehr Sanktionen, weniger Betrugsfälle

Die Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr so viele Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt wie nie zuvor. Die Zahl sei um etwa zehn Prozent gestiegen, sagte ein Sprecher der Behörde. Richtig betrogen wird aber seltener.

Gegen Elon Musk & Co : Europas Irrflüge im All

Die EU hinkt in der Raumfahrt hinterher. Vor allem private Anbieter wie SpaceX setzen den zweitgrößten Akteur im All immer stärker unter Druck. Mit den bestehende Strukturen wird sich das nicht ändern.

Höhere Honorare : Was Anwälte wert sind

Lohnerhöhungen für Anwälte werden stets kritisch beäugt. Doch ihr Arbeitsalltag hat häufig nichts mit dem Image eines überbezahlten Querulanten zu tun. In der Pandemie haben die Robenträger dem Rechtsstaat wichtige Dienste erwiesen.

Corona-Hilfen finanzieren : Die Länder müssen mehr selbst zahlen

Die Länder müssen die finanziellen Folgen ihres Corona-Handelns spüren. Nur dann haben sie das Interesse, alle Maßnahmen ins Verhältnis zur Leistungsfähigkeit des Staates zu setzen.

Corona-Maßnahmen : Vor der Tür

Das Ziel, Infektionen in überfüllten Geschäften vorzubeugen, ist unerlässlich. Schon jetzt rechnen Supermärkte aber mit langen Schlangen vor den Geschäften. Für sie gibt es einen kleinen Trost.

Frauenquote : Viel Signal, wenig Wirkung

Die Politik will mehr Frauen in die Vorstände bringen und greift mit ihrem Gesetz tief in die Autonomie der Unternehmen ein. Ändern wird sich dadurch aber erst einmal wenig. Wirklich helfen würde etwas anderes.

Machtkampf : VW braucht Klarheit

Der alte Machtkampf zwischen Konzernchef Diess und Betriebsratschef Osterloh ist neu entbrannt. Die Krise kommt zur Unzeit. Blockaden kann sich der Autohersteller nicht länger leisten. Es muss klar sein, wer das Unternehmen führt.

Rekordminus : Corona am Zug

Die Bahn verzeichnet in diesem Jahr einen Rekordverlust. Daran ist Corona Schuld, aber nicht nur. Doch ist der Rat des Rechnungshofs, Kosten durch eine Verringerung des Angebots einzusparen, ist zu kurz gedacht.

Künftige Finanzministerin : Yellens Minenfeld

Janet Yellen wird einer Republikanischen Partei gegenüberstehen, die wieder das in den Trump-Jahren über Bord geworfene Prinzip der Haushaltsdisziplin predigt.

Bundeshaushalt : Das ist keine solide Finanzpolitik

CDU und CSU haben aufgegeben, wofür sie einmal standen: eine gute Finanzpolitik. Was der Sozialdemokrat Scholz macht, ist nicht nur dreist und gefährlich, sondern auch scheinheilig.

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  • Hartz-IV-Reform : Einigung über die letzten Details

    Die Hartz-IV-Reform ist nach wochenlangen Verhandlungen unter Dach und Fach. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigte sich auf den finanziellen Ausgleich der Kommunen für die Bildungsausgaben für Kinder der Arbeitslosen und Geringverdiener.
  • Reform von Hartz IV: Die SPD hatte die schnelle Angleichung der Löhne für Leiharbeiter an die der Stammbelegschaft verlangt - das hätte die Zeitarbeit als flexible Einstiegshilfe zerstört

    Nach der Einigung : Hartz, eine Schadensbilanz

    Die Bilanz des Verhandlungsmarathons zu Hartz IV ist ernüchternd: Mancher Job wird diesem Kompromiss zum Opfer fallen. Der Staat sucht mit immer mehr Geld zu reparieren, was er selbst mit angerichtet hat. Ein Kommentar von Heike Göbel.
  • Sigmar Gabriel sieht die Zweifel an der Neuberechnung nicht ausgeräumt

    Neue Hartz-IV-Sätze : SPD sieht „nicht alle Zweifel ausgeräumt“

    Gemischtes Echo auf die nächtliche Einigung zur Hartz-IV-Reform: Union und FDP äußerten sich zufrieden über den Kompromiss, den Regelsatz erst um 5 und später um 3 Euro anzuheben. Doch in der SPD gibt es weiter Zweifel über die Verfassungskonformität.
  • Laut DGB-Bericht muss jeder achte Leiharbeiter mit Hartz IV aufstocken

    Arbeitslosengeld II : Weniger Zeitarbeiter auf Hartz IV angewiesen

    Die DGB-Studie „Niedriglohn und Lohndumping im Verleihgewerbe“ sorgt weiter für Aufsehen. Arbeitgeber werfen dem Gewerkschaftsbund Propaganda und Fehlinformation vor. Der DGB gesteht „methodische Unschärfe“ ein.
  • Gaben sich zuversichtlich: Beck, Böhmer und Seehofer

    Hartz-IV-Verhandlungen : Widerstand gegen Vorschläge der Länderchefs

    Die Ergebnisse der Verhandlungen der Ministerpräsidenten Beck, Seehofer und Böhmer stoßen offensichtlich auf heftigen Widerstand in den Reihen der Union. Angeblich hatten sich die drei Länderchefs unter anderem dafür ausgesprochen, den Hartz-IV-Regelsatz um 8 Euro zu erhöhen.