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Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust

Wieder unter 3-Millionen-Marke : Arbeitsmarkt bleibt in Schwung

Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. Die Zahl der Arbeitslosen ist im April um 65.000 auf 2,96 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging auf 7,0 Prozent zurück. Im Euroraum sind dagegen so viele Menschen arbeitslos wie noch nie.
Unsere Autoren

Pro & Contra : Anonym bewerben?

Angaben zu Geschlecht, Alter und Herkunft soll es auf Job-Bewerbungen nicht mehr geben. Ein Foto auch nicht. Ist das gut? Die Redaktion ist uneins.
MIgranten oder Frauen haben bei anonymen Bewerbungen Chancengleichheit

Pilotprojekt : Besser anonym bewerben

Kein Foto und keine Angaben zu Namen, Alter, Geschlecht, Herkunft oder Familienstand: Anonyme Bewerbungen geben Menschen Chancen, die sie bisher nicht gehabt hätten. Das Pilotprojekt löst eine „breite Diskussion“ aus.

Zukunft der Autobranche : Schrumpfendes Autoland

Schon vor der Corona-Krise befand sich die wichtige deutsche Industrie im Rückwärtsgang. Deutschland muss sich auf eine neue Auto-Normalität einstellen.

Impfstoff in Rekordzeit : Danke, Konzerne!

Keine Zeit für Kritik: Dass drei Unternehmen in Rekordzeit Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickelten, ist eine beispiellose Leistung, die nicht genügend gewürdigt werden kann.

Streit um Nord Stream 2 : Blockierter Gashahn

Im Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 scheint der amerikanische Kongress zumindest von Strafen gegen Behörden abzusehen. Das ist gut, denn die Intervention der Amerikaner basiert auf keinem Recht – außer dem des Stärkeren.
Aktenstapel im Berliner Sozialgericht

Hartz-IV-Empfänger : Mehr Sanktionen, weniger Betrugsfälle

Die Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr so viele Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt wie nie zuvor. Die Zahl sei um etwa zehn Prozent gestiegen, sagte ein Sprecher der Behörde. Richtig betrogen wird aber seltener.

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  • Arbeitnehmerfreizügigkeit : „Es wird keinen Migrationsschock geben“

    Für Polen, Ungarn, Tschechen, Slowaken, Slowenen und Balten fallen die letzten Hürden am deutschen Arbeitsmarkt. Während hierzulande über die Folgen gestritten wird, treibt Osteuropa die Furcht vor dem Verlust seiner Fachkräfte um.
  • 8,50 Euro Mindestlohn: Gut für die Staatskasse, doch der Beschäftigungseffekt ist unklar

    Neue Studie : Mindestlohn beschert Staatskasse Milliarden

    Ein Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde würde den Staat um sieben Milliarden Euro entlasten, sagt eine neue Studie. Der Vizepräsident der Bundesagentur für Arbeit findet derweil, der Hartz-IV-Satz sei auf Dauer „menschenunwürdig“.
  • Keine Angst vor der Öffnung: Die Österreicher sehen die Arbeitnehmerfreizügigkeit positiv

    Arbeitnehmerfreizügigkeit : Austria sucht Fachkräfte

    Studien zufolge könnten von Mai an bis zu 25.000 Menschen zusätzlich nach Österreich kommen. Die Österreicher sehen das positiv: Mehr als die Hälfte glaubt, dass der Wirtschaftsstandort auf Zuwanderung angewiesen ist.
  • Rumänische Saisonarbeiter kommen schon jetzt häufig nach Deutschland. Rumänien fürchtet, dass künftig immer mehr Hochqualifizierte abwandern

    Rumänien : Der Nächste, bitte!

    Zum 1. Mai werden die EU-Arbeitsmärkte offener; es fallen die letzten Schranken für viele osteuropäische Arbeitnehmer. Die EU-Bürger aus Rumänien müssen aber noch mindestens bis Jahresende warten - wahrscheinlich länger.
  • Gesetzesänderung : Frankreich will Lohnprämien erzwingen

    Der französische Präsident Sarkozy will Unternehmen, die eine Dividendenerhöhung vornehmen, zwingen, den Beschäftigten einen Lohnzuschlag zu zahlen. Sein Vorhaben wird nun konkret. Die Gewerkschaften sind dagegen.
  • Zum 1. Mai öffnet sich der deutsche Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn

    Kommentar zum Arbeitsmarkt : Aktivierende Sozialpolitik

    Mit der Aufhebung des Zuwanderungsverbots aus osteuropäischen EU-Ländern könnte die Zahl der Hilfsbedürftigen weiter steigen. Es muss nach Abhilfe gesucht werden, damit fehlende sprachliche Kenntnisse und berufliche Qualifikation keine Hürden darstellen.
  • Der Kommentar : Harte Wahrheit

    Die Kürzungen bei den Ein-Euro-Jobs lassen sich gut begründen. Denn den erhofften Sprung in den ersten Arbeitsmarkt schafften die wenigsten Arbeitslosen. Damit steht auch das Geschäftsmodell der kommunalen Beschäftigungsgesellschaften auf der Kippe.
  • Viele Unternehmen spüren schon den Fachkräftemangel

    F.A.Z.-Arbeitsmarktbericht : Fachkräfte händeringend gesucht

    Unternehmen auf dem Land haben große Schwierigkeiten, akademischen Nachwuchs zu finden. In den Großstädten fehlt es an gewerblichen Fachkräften. Theoretisch konnte im ersten Quartal jeder Entlassene zwischen 14 neuen Stellen wählen.
  • Will die Pauschalen für Beschäftigungsgesellschaften kürzen: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen

    Arbeitsmarkt : Kommunaler Beschäftigung droht das Aus

    Durch den Sparkurs der Bundesregierung in der Arbeitsmarktpolitik werden immer mehr Ein-Euro-Jobs abgebaut. Das gefährdet aber auch die Betreuerstellen in Beschäftigungsgesellschaften.
  • Kommentar zum Bildungspaket : Komplizierter Pakt

    Das erstaunt dann doch: Anträge für das Bildungspaket trudeln nur zögerlich ein. Allerdings sollte man nicht zu vorschnell auf die Betroffenen und ihr vermeintliches Desinteresse zeigen.
  • Ursula von der Leyen : Die Mutter der Nation

    In schlechter deutscher Tradition schuf Ursula von der Leyen ein bürokratisches Monster namens Bildungspaket. Doch das kommt bei der Zielguppe nicht an. Den Fehler sucht die Arbeitsministerin jetzt aber nicht im System, sondern im Volk.
  • Deutscher Arbeitsmarkt : Gastarbeiter dringend gesucht

    Am 1. Mai ist es so weit. Polen, Tschechen und andere Osteuropäer dürfen frei in Deutschland arbeiten. Doch einen Ansturm erwartet keiner. Im Gegenteil: Deutsche Firmen müssen die neuen Gastarbeiter heftig umwerben.