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Arbeitsmarkt Ölindustrie : Leiden auf hohem Niveau

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Bild: F.A.Z.

Für die Ölkonzerne sind die goldenen Jahre vorerst vorbei. Die Weltwirtschaftskrise hat den Ölpreis sinken lassen, und damit sind auch die Gewinne gefallen. Exxon-Mobil, Shell, BP, Total und andere leiden aber auf hohem Niveau.

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          Für die Ölkonzerne sind die goldenen Jahre vorerst vorbei. Die Weltwirtschaftskrise hat den Ölpreis sinken lassen, und damit sind auch die Gewinne gefallen. Exxon-Mobil, Shell, BP, Total und andere leiden aber auf hohem Niveau. Während andere Branchen in der Rezession mit massiven Verlusten kämpfen, verdienen die Marktführer noch immer zweistellige Milliardengewinne. Die Gehälter in der Ölindustrie liegen ohnehin höher als in vielen anderen Wirtschaftsbereichen.

          Doch die Ölriesen drehen an der Kostenschraube: Peter Voser, der im vergangenen Sommer angetretene Vorstandsvorsitzende von Shell, kündigte als erste Amtshandlung ein weitreichendes Sparprogramm an. Der Schweizer ließ 5000 von zuvor mehr als 100000 Arbeitsplätzen streichen. Betroffen war vor allem die Verwaltung. In den obersten Führungsebenen mussten 150 von 750 Managern den Schreibtisch räumen. Dieses Jahr gab Voser den Abbau von weiteren 1000 Stellen bekannt. Der niederländisch-britische Konzern vollzieht damit nach, was der Konkurrent BP vorgemacht hat. Der krisengebeutelte Konzernlenker Tony Hayward setzte das Unternehmen vor drei Jahren kurz nach seiner Beförderung zum Vorstandschef auf Diät. Etwa 7500 Mitarbeiter haben den Ölriesen seither verlassen. (theu.)

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