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Arbeitsmarkt : EU-Arbeitslosenrate bleibt unverändert

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Mit 7,7 Prozent lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der Europäischen Union im Januar genauso hoch wie im Dezember 2001.

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          Auf den Arbeitsmarkt in Europa hat die sich abzeichnende Konjunkturerholung noch nicht durchgeschlagen: Mit 7,7 Prozent lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der Europäischen Union im Januar auf dem gleichen Niveau wie im Dezember vergangenen Jahres.

          Insgesamt dürften in den 15 Mitgliedsstaaten damit etwa 13,4 Millionen Männer und Frauen arbeitslos gewesen sein, berichtete das EU-Statistikamt am Dienstag in Luxemburg. In den zwölf Ländern der Eurozone verharrte die Quote mit 8,4 Prozent ebenfalls auf dem Dezember-Niveau.

          Luxemburg am wenigsten Arbeitslose

          Unverändert blieben im Januar in der EU-Arbeitslosenstatistik die geschlechtsspezifischen Unterschiede. So waren 6,8 Prozent der Männer, aber 8,9 Prozent der Frauen ohne Arbeit. Besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen waren weiter jüngere Arbeitnehmer. So registrierte das Statistikamt bei den unter 25-Jährigen eine Arbeitslosenquote von 15,5 Prozent.

          Für Deutschland meldeten die Eurostatistiker im Januar gegen den ausgeglichenen Trend eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit. Die Quote lag nach den Luxemburger Berechnungsmethoden bei 8,1 Prozent; nach 8,0 Prozent im Vormonat. Soweit den EU-Statistikern bereits Zahlen auch aus anderen Mitgliedsstaaten vorlagen, blieb Spanien mit 12,8 Prozent das Land mit den meisten Jobsuchenden, Luxemburg mit 2,6 Prozent der EU-Staat mit der niedrigsten Arbeitslosenquote.

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