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Gute Wirtschaftsentwicklung : Erstmals mehr als 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland

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Erzieher in einer Kita in München: Im Bereich öffentlicher Dienstleistungen sind zuletzt viele neue Stellen entstanden. Bild: dpa

Der robuste Aufschwung steigert die Beschäftigung: Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik gibt es mehr als 40 Millionen Arbeitnehmer. Vor allem in einem Bereich entstehen viele neue Stellen.

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          Die gute Konjunktur macht's möglich: Erstmals gibt es mehr als 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland. Im dritten Quartal nahm ihre Zahl binnen Jahresfrist um 694.000 oder 1,8 Prozent auf 40,175 Millionen zu. „Der Anstieg ist überwiegend auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurückzuführen“, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

          Obwohl es unter den Selbständigen einen Rückgang um 20.000 auf 4,325 Millionen gab, kletterte die Beschäftigung insgesamt auf das Rekordniveau von 44,5 Millionen. Das waren 668.000 oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch im ersten und zweiten Quartal hatte es jeweils ein Plus von 1,5 Prozent gegeben.

          Grund ist der nun schon jahrelange Boom der deutschen Wirtschaft, die in diesem Jahr wohl das achte Jahr in Folge wachsen wird. Der Aufschwung dürfte sich den meisten Experten zufolge fortsetzen. Die Wirtschaftsweisen sagen deshalb voraus, dass die Beschäftigtenzahl 2018 im Jahresschnitt auf 44,81 Millionen steigen wird.

          Besonders viele Arbeitsplätze schufen in den Sommermonaten die Dienstleister. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit entstanden 207.000 Stellen, bei Unternehmensdienstleistern 159.000. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe gab es einen Zuwachs von 128.000 Personen, im Produzierenden Gewerbe von 69.000, im Baugewerbe von 45.000 sowie in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei von 3000. Nur im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleister gab es einen Rückgang, und zwar um 20.000 Beschäftigte.

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