https://www.faz.net/-gqe-a0zv8

Euroraum : Arbeitslosigkeit steigt trotz Corona-Krise nur leicht

  • Aktualisiert am

Im Mai haben sich im Euroraum weniger Menschen arbeitslos gemeldet als erwartet. Bild: dpa

Zahlen die Hoffnung machen: Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone weniger stark gestiegen als erwartet. Eine Gruppe hat weiterhin mit einer besonders hohen Quote zu kämpfen.

          1 Min.

          In der Eurozone bleibt der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise weiterhin überraschend schwach. Im Mai sei die Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum auf 7,4 Prozent gestiegen, nach 7,3 Prozent im Monat zuvor, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlich stärkeren Anstieg auf 7,7 Prozent gerechnet.

          Die im April eingeführten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben laut Eurostat zu einem starken Anstieg der Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe geführt. Allerdings suche ein großer Teil derjenigen, die sich bei den Arbeitsämtern angemeldet hatten, nicht mehr aktiv nach einem Arbeitsplatz und falle daher aus der Arbeitslosenstatistik heraus.

          Nach dem Tief im März bei 7,1 Prozent hat die Quote daher nur leicht zugelegt. Allerdings ist der kontinuierliche Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Eurozone vorerst gestoppt. Seit dem Rekordhoch von mehr als 12 Prozent im Jahr 2013 hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis zur Corona-Krise stetig verbessert.

          Im Euroraum waren im Mai laut Eurostat im Mai 12,146 Millionen Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 159.000. In der EU seien im Mai 14,366 Millionen Personen arbeitslos gewesen, die Arbeitslosenquote lag hier bei 6,7 Prozent.

          Besonders hoch bleibt die Jugendarbeitslosigkeit. Bei den Personen mit einem Alter von unter 25 Jahren lag die Arbeitslosenquote in der Eurozone im Mai bei 16,0 Prozent.

          Weitere Themen

          Füttert die Mäuse, Rettet die Forschung!

          Wissenschaft im Lockdown : Füttert die Mäuse, Rettet die Forschung!

          Mit der Corona-Pandemie rückte die Wissenschaft ins Rampenlicht. Vor allem die Virologie, aber es gibt auch zahlreiche Disziplinen, die unter Sars-CoV-2 leiden. Wer kümmert sich etwa um die Buntbarsche im Labor? Wie überstehen Doktoranden die Krise? Und was bedeutet es für die medizinische Forschung, wenn alle Zeichen auf Covid-19 stehen?

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.