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Arbeitnehmerschutz : Baustopp droht wegen zu viel Sonne

Müssen sie bald zum Hautarzt? Bauarbeiter in einer S-Bahn Baustelle in Frankfurt Bild: Wolfgang Eilmes

Bis zu 2,4 Millionen Beschäftigte, die im Freien arbeiten, müssen womöglich kurzfristig zur Vorsorge zum Hautarzt. Das hätte ernste Folgen fürs Handwerk und den Baubetrieb.

          Die Industrie mag schwächeln, im Baugewerbe läuft immer noch der Aufschwung – auf den Baustellen herrscht auch dank Wohnungsknappheit in den Städten Hochbetrieb. Damit könnte es aber bald plötzlich vorbei sein. Das jedenfalls befürchten die Spitzenverbände von Handwerk und Bau. Auslöser ist ein aktueller Vorstoß der Bundesländer im Bundesrat für strengeren Gesundheitsschutz. Die für Aufregung sorgende Initiative „widerspricht den Bestrebungen aller Beteiligten, eine praxistaugliche Lösung zu erzielen“, warnen sie in einem Brandbrief die Staatskanzleien der Länder. „Sie führt vielmehr zum Stillstand am Bau.“ Der Brief liegt der F.A.Z. vor.

          Dietrich Creutzburg

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          In der Sache geht es um ein Vorhaben, das in der Sommerhitze viel Verständnis findet: Bauarbeiter und andere Beschäftigte in Außenberufen, etwa Postboten und Biergartenpersonal, sollen stärker gegen die Gefahr von Hautkrebs vorsorgen. Neben technischen Vorkehrungen wie zum Beispiel Sonnensegeln, die der Arbeitgeber treffen muss, zählen dazu auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch einen Hautarzt. Umstritten ist nun aber, ob es dazu einer neuen sogenannten Pflichtvorsorge im Sinne der Arbeitsmedizin-Verordnung bedarf. Mit ihr dürften Arbeitnehmer nicht mehr im Freien eingesetzt werden, solange sie keine Bescheinigung über den geforderten Arztbesuch haben. Sonst würde ihr Arbeitgeber mit bis zu 25.000 Euro Bußgeld bestraft.

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