https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arbeitgeber-buhlen-um-frauen-in-personalnot-der-zehn-punkte-plan-18221541.html

F.A.Z. exklusiv : Wie die Arbeitgeber in der Personalnot um Frauen buhlen

Gegen den Fachkräftemangel: Quereinsteigerinnen werden bei Dell Technologies in Halle zu IT-Spezialistinnen ausgebildet. Bild: dpa

Ein neuer 10-Punkte-Plan für Chancengleichheit soll zeigen: Die Wirtschaft meint es ernst mit besseren Perspektiven für Frauen. Allerdings enthält der Plan auch brisante Vorschläge zur Sozialpolitik.

          3 Min.

          Frauen und Männer sollen auf dem Arbeitsmarkt gleiche Chancen ha­ben. Diesem Ziel näherzukommen ist eine Frage der Gerechtigkeit – und kann zudem helfen, den um sich greifenden Fachkräftemangel abzumildern: Wären Frauen hierzulande in gleichem Maße be­rufstätig wie Männer, gäbe es unter dem Strich fast 700.000 Erwerbstätige mehr, hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung errechnet. Es bleibt aber die Frage, wie sich gleiche Chancen und Erfolge am besten er­reichen lassen.

          Dietrich Creutzburg
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) meldet sich dazu nun mit einem eigenen Vorstoß zu Wort: einem Zehn-Punkte-Plan für Chancengerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Die Empfehlungen reichen von mehr Er­mutigung für technikinteressierte Frauen über weitere Schritte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zum beherzten Abbau negativer Erwerbsanreize im Steuer- und Sozialrecht – auch mit so kon­troversen Vorschlägen wie dem, die beitragsfreie Mitversicherung von Angehörigen bei der Krankenkasse einzuschränken.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Setzt sich die Gendersprache durch? Die Mehrheit der Deutschen ist dagegen.

          Gendern bei ARD und ZDF : Was für ein Aberglaube

          Durch das Gendern sondern sich ARD und ZDF vom Publikum ab. Kommen die Sender noch zur Besinnung? Oder ist es schon zu spät? Ein Gastbeitrag.