Arabische Piratensender klauen Bundesliga-Spiele
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Die Spiele der Bundesliga werden offiziell gefilmt – was dann mit dem Signal passiert, ist dann manchmal nicht mehr ganz offiziell. Bild: dpa
Auf einem saudischen Sender kann man Bundesliga-Spiele sehen – ohne, dass „BeoutQ“ jemals Lizenzgebühren an die DFL gezahlt hätte. Auch das iranische Staatsfernsehen hat ein entsprechendes Angebot.
Das illegale Abgreifen von Fernsehsignalen populärer Sportübertragungen im Nahen Osten und in Nordafrika weitet sich aus. Betroffen ist nach Informationen der F.A.Z. auch die Fußball-Bundesliga. Hierbei geht es nicht nur um einen ominösen Piratensender (BeoutQ), der bislang ungestört geklaute Programme über einen Satelliten des im saudischen Riad ansässigen Unternehmens Arabsat ausstrahlt. Involviert ist ebenfalls das staatliche iranische Fernsehen.
Dort waren zum Ende der vergangenen Saison nach F.A.Z.-Informationen mehrere Bundesligapartien gezeigt worden, obwohl die Deutsche Fußball Liga (DFL) dorthin keine Senderechte vergeben hatte. Bizarre Zusatznote: Als im Mai die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus die Männerpartie zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München leitete, überblendeten die Iraner Nahaufnahmen von ihr in der geklauten Übertragung – wohl auf Anweisung der staatlichen Zensurbehörde.
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