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Weltkonjunktur : Apple-Schock schürt Rezessionsangst

Ein Mann nimmt an Neujahr in Peking ein Foto mit seinem iPhone auf. Bild: AP

Der iPhone-Hersteller kappt seine Umsatzprognose wegen schwächerer Konjunktur in China. Anleger reagieren alarmiert – droht eine neue Krise?

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          Mit einer ungewohnten Warnung vor schlechteren Geschäftszahlen hat der Elektronikkonzern Apple die Finanzmärkte in Aufregung versetzt und neue Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in China geweckt. Der amerikanische Elektronikgigant hat seine Umsatzprognose für das gerade abgelaufene Weihnachtsquartal drastisch reduziert und dies in erster Linie mit weniger als erwarteten iPhone-Verkäufen in der Volksrepublik China begründet.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Der Vorstandsvorsitzende Tim Cook erklärte die Abschwächung in einem Brief an Investoren unter anderem mit dem Handelsstreit zwischen dem asiatischen Land und den Vereinigten Staaten. Die Nachricht von Apple belastete am Donnerstag die Börsen auf der ganzen Welt. Der Kurs von Apple, der in den vergangenen drei Monaten schon mehr als 30 Prozent an Wert verloren hatte, fiel um weitere 9 Prozent. In Amerika büßte der Dow Jones Index im Handelsverlauf fast 3 Prozent ein, der deutsche Aktienindex Dax verlor bis zum Nachmittag mehr als 1 Prozent.

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