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Verkauf geplatzt : Apollo winkt bei Fidor Bank ab

Bild: Reuters

Die auf neue Finanztechnologien setzende Fidor Bank wird nun doch nicht verkauft. Die Verkaufsgespräche sind ergebnislos beendet worden.

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          Die Zukunft der auf neue Finanztechnologien setzenden Fidor Bank bleibt ungewiss. Nun sollen die Verkaufsgespräche zwischen dem Mehrheitseigentümer, der französischen Bankengruppe BPCE, und der Oldenburgischen Landesbank (OLB) ergebnislos abgebrochen worden sein. Hinter der OLB steht der amerikanische Finanzinvestor Apollo. Eine OLB-Sprecherin nahm dazu nicht Stellung.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Zuletzt hatte sich der Verkaufsprozess von BPCE ausschließlich auf die OLB und Apollo konzentriert. Damit dürfte nun aus einem Verkauf der Fidor Bank nichts mehr werden. Die Direktbank war von der BPCE, dem Konzern der französischen Volksbanken und Sparkassen, vor drei Jahren übernommen worden. Doch deren Kultur und ihr selbstbewusster Gründer Matthias Kröner passten nicht zur BPCE-Gruppe.

          Vor einem Jahr wurde der Verkaufsprozess gestartet. Dieser wurde begleitet von Berichten über Verluste aus einem britischen Ratenkreditportfolio, die eine Kapitalspritze der BPCE erforderten. Vor wenigen Wochen musste die Fidor Bank Kontogebühren einführen. Das sorgt für Unruhe unter den Kunden. Viele stießen zur Fidor Bank, weil sie mit der Plattform Bitcoin.de zusammenarbeitete. Auch das gefiel in Paris nicht allen.

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