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Chefin des Hamburger Hafens : Wie schlimm wird der Stau auf dem Meer?

Angela Titzrath (56) ist Vorstandschefin der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Der Konzern betreibt drei von vier Terminals im Hamburger Hafen. Bild: Niklas Grapatin

Angela Titzrath hat das Sagen im Hamburger Hafen. Ein Gespräch über die Engpässe im Welthandel, wie man gegensteuern kann, die Zukunft der Globalisierung und ungeliebte Gartenmöbel.

          6 Min.

          Frau Titzrath, als Chefin der ­Hamburger Hafen und Logistik AG haben Sie den Überblick über die Verkehrslage auf den Weltmeeren. Was fehlt uns demnächst, weil irgendwo Schiffe im Stau stehen?

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es fehlt vorübergehend vieles. Das liegt nicht immer am Stau vor den Häfen, sondern an insgesamt global gestörten Produktions- und Lieferketten. Es fehlen Halbleiter-Chips, Elektronik-Bauteile, Baumaterialien oder Produkte, die von Sanktionen betroffen sind. Im Besonderen geht es um Konsumgüter, die in Asien gefertigt werden, zum Beispiel um Möbel, Elektronik und Mode. Da wird nicht alles pünktlich kommen.

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