https://www.faz.net/-gqe-980k8

Streit um Strafzölle : Wie die EU ihre Handelspolitik betreibt

Donald Trump fährt nicht auf sie ab. Mercedes-Autos vor ihrer Verschiffung in Bremerhaven Bild: dpa

Zollpolitik ist Sache der EU. Im Streit mit Trump setzt Brüssel vor allem auf Drohungen. Aber ist es der richtige Weg, die Konfrontation zu suchen?

          4 Min.

          EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat sich von den Drohungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump im Stahlstreit unbeeindruckt gezeigt. Die EU habe keine Angst, sagte sie am Montag in Brüssel. Sie werde sich „gegen Rabauken“ im internationalen Handel wehren. Dennoch hat Trump mit seinen Angriffen auf Deutschland und seine Autohersteller eines erreicht: In Deutschland ist eine Debatte über die relativ hohen europäischen Zölle von 10 Prozent auf amerikanische Autos entbrannt.

          Hendrik Kafsack

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Senken wir doch einfach die Zölle auf amerikanisches Niveau, sprich 2,5 Prozent, rufen schon die Ersten. Dann bestehe zumindest die Chance, dass Trump die EU von den Zöllen auf Stahl und Aluminium ausnehme oder zumindest auf weitere Zölle, eben auf die Autoeinfuhr, verzichte. Außerdem habe Trump ja recht, wenn er die unterschiedlichen Zollsätze unfair finde. Nur: Sind die europäischen Autozölle tatsächlich so unfair? Und kann die EU die Zölle für amerikanische Autos überhaupt problemlos senken? Und wie viel Handlungsspielraum hat die Kommission?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+