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Diesel-Nachrüstung : „Der Staat ist kein Autohändler“

Wähler, bleibt ruhig: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versucht sich an Schadensbegrenzung. Bild: dpa

Für Millionen Diesel-Autos wird die Nachrüstung nicht möglich oder nicht sinnvoll sein, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Im F.A.Z.-Interview spricht er über andere Möglichkeiten, den Autoherstellern Druck zu machen.

          3 Min.

          Herr Minister, in vielen Städten drohen Fahrverbote. Was würden Sie von Bundesregierung und Autoherstellern erwarten, wenn sie ein älteres Dieselauto in der Garage hätten?

          Kerstin Schwenn
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Dann wäre ich auch verunsichert – vor allem, weil die ganze Diesel-Diskussion nicht mehr durch Fakten getrieben ist, sondern nur noch durch Emotionen. Deshalb will ich vorweg sagen: Unser Maßnahmenpaket mit den Software-Updates, der Nachrüstung von Bussen und kommunalen Fahrzeugen greift schon. Die Abgasemissionen sind messbar und merklich zurückgegangen. Aber wegen der neuen Urteile zu Fahrverboten wird die Debatte nicht ruhiger, sondern noch hitziger. Deshalb muss die Politik jetzt reagieren und Lösungen anbieten.

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