https://www.faz.net/-gqe-ah3xk

Erfolgreicher Defizitabbau : Wo eine Ampel-Koalition den Rotstift ansetzen könnte

Pressekonferenz nach Sondierungsgesprächen Bild: dpa

Das Erstellen einer Sparliste ist alles andere als ein Selbstläufer. Die Ampel-Koalition muss sich eben das auf die Agenda schreiben. Der Blick zurück zeigt, wie es gehen könnte – zum Beispiel mit dem Rasenmäher.

          3 Min.

          SPD, Grüne und FDP wollen und müssen sparen. In ihrem Papier, mit dem sie in die Koalitionsverhandlungen gehen, versprechen sie, „im Rahmen der grundgesetzlichen Schuldenbremse die nötigen Zukunftsinvestitionen zu gewährleisten“. Zugleich kündigen sie weitere Aus­gaben an, allein nächstes Jahr für die Rentenversicherung in zweistelliger Milliardenhöhe. Die Finanzplanung von Noch-Finanzminister Olaf Scholz (SPD), der nach dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen zum Bundeskanzler gewählt werden soll, enthält keine Reserven.

          Manfred Schäfers
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Daher kommen die Koalitionäre nicht um ein Sparpaket umhin. Die Unterhändler ge­ste­hen dies in ihrem Papier zu, das sie zum Abschluss ihrer Sondierungsgespräche veröffentlicht haben. Der Schlüsselsatz lautet: „Wir wollen zusätzliche Haushaltsspiel­räume dadurch gewinnen, dass wir den Haushalt auf überflüssige, unwirksame und umwelt- und klimaschädliche Subventionen und Ausgaben überprüfen.“

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Was hat Wladimir Putin in der Ukraine vor?

          Ukraine-Krise : Russlands wunde Punkte

          Neue westliche Sanktionen könnten Russland hart treffen – aber auch in Ländern wie Deutschland Schaden anrichten, das von russischem Gas abhängig ist.
          Format mit Zukunft? Russlands Präsident Wladimir Putin und Amerikas Präsident Joe Biden

          Videoschalte mit Joe Biden : Ein Gespräch ganz nach Putins Geschmack

          Putins außenpolitischer Berater lobt Joe Biden. Im Gespräch der zwei Präsidenten sei sogar Platz für Komplimente und Witze gewesen. Der Kreml stellt nun einen Dialog mit Washington über Russlands „rote Linien“ in Aussicht.