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Amerikas Klimapolitik : Ein Comeback

Joe Biden im Oval Office Bild: AFP

Mit dem neuen Präsidenten nehmen die Vereinigten Staaten auch den Klimawandel wieder ernster. Zwar ist die Rückkehr zum Pariser Abkommen erst einmal ein symbolischer Akt. Aber es gibt auch konkretere Schritte.

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          Die Welt darf feiern, dass in den Vereinigten Staaten wissenschaftliche Erkenntnisse der Klimaforschung wieder Einfluss auf die Regierungspolitik haben. Selbst wer den Konstrukteuren computergestützter Klimamodelle aktivistische Motive unterstellt, muss das Risiko ernst nehmen, dass Klimawandel im Extremfall den Planeten unbewohnbar machen kann. Dafür gilt es sich zu wappnen.

          Amerikas Rückkehr zum Pariser Abkommen ist zunächst ein symbolischer Akt. Noch ist nicht klar, mit welchen CO2-Reduktionszusagen Präsident Joe Biden das Comeback unterfüttern will. Konkret ist hingegen der von ihm verfügte Stopp der hochumstrittenen Keystone-Ölpipeline.

          Plötzlich wirkt Deutschland rückständig

          Zugleich arbeiten in den Vereinigten Staaten zahlreiche Unternehmen und Wissenschaftler an alternativen Energien, etwa an einer neuen Generation Kernkraftwerke. Sie dürfen auf großzügige Forschungsförderung hoffen. Offenkundig ist der Kontrast zu Deutschland, das um seine russische Pipeline kämpft und sich von der Kernkraft verabschiedet hat.

          Unter Kohlefreund Trump sah Amerika uralt aus, im Vergleich zu Bidens Klimaschutzplänen wirkt Deutschland plötzlich rückständig.

          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

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