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Amerikanische Konjunktur : Produktivitätssprung

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In den überraschend positiven Zahlen zur Produktivitätsentwicklung in Amerika verbergen sich mehrere gute Nachrichten, die vom Aufschwung künden. Einen Haken gibt es auch: Der Arbeitsmarkt hinkt der Erholung der Unternehmensgewinne hinterher.

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          In den überraschend positiven Zahlen zur Produktivitätsentwicklung in Amerika verbergen sich gleich mehrere gute Nachrichten: Der Sprung der Leistung je Arbeitnehmer in der Stunde stützt die These, dass nach vielen Monaten der Rezession eine Stabilisierung der Wirtschaft begonnen und der langersehnte Konjunkturaufschwung eingesetzt hat.

          Der Produktivitätszuwachs passt auch ins Bild der vielfach überraschend guten Unternehmensergebnisse im zweiten Quartal. Außerdem lassen die gesunkenen Lohnstückkosten den Schluss zu, dass mit einer ganz raschen Beschleunigung der Verbraucherpreisinflation nicht zu rechnen ist.

          Eine betrübliche Nachricht enthalten die Zahlen freilich auch: Der Arbeitsmarkt hinkt der Erholung der Unternehmensgewinne hinterher. Noch werden unter dem Strich mehr Stellen gestrichen als geschaffen, neue Aufträge werden mit einer kleineren Belegschaft bearbeitet. Es wird noch einige Monate dauern, bis die Arbeitslosigkeit ihren Höhepunkt erreicht. Doch die Furcht vor einer „jobless recovery“, einem Aufschwung ohne neue Arbeitsplätze, hat sich schon früher als unbegründet erwiesen. Zur Schwarzmalerei besteht auch diesmal kein Anlass.

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