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Freihandel : Amerika und Japan schmieden Handelspakt

  • Aktualisiert am

Große Pläne: Japans Premierminister Fumio Kishida, US-Präsident Joe Biden und Indiens Premier Narendra Modi (v.l.). Bild: Reuters

Dreizehn Pazifik-Länder beteiligen sich an dem Projekt, mit dem Joe Biden versucht, Gegengewicht zu China aufzubauen.

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          Tokio/Singapur ⋅ Der ame­rikanische Präsident Joe Biden nimmt mit zwölf verbündeten Ländern in Asien Verhandlungen über einen neuen Wirtschafts- und Handelsvertrag auf. Mit dem „Indo-Pazifischen Wirtschaftlichen Rahmenwerk für Wohlstand“ versucht Biden, den Vereinigten Staaten in Asien wieder eine Stimme in der Handelspolitik zu ge­ben. Der Pakt soll dazu beitragen, in der Region ein regelbasiertes Wirtschaften zu garantieren und Standards unter anderem für fairen Handel, sichere Lieferketten und für Umweltschutz setzen.

          Das Rahmenwerk gilt allgemein als Versuch der Vereinigten Staaten, dem chinesischen Einfluss in der Region etwas entgegenzusetzen. Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehören Japan, Indien, Südkorea, Australien und eine Reihe südostasiatischer Staaten. Zusammen erwirtschaften sie etwa 40 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts. Taiwan zählt nicht dazu, weil Amerika China nicht zu sehr reizen wollte. Kambodscha oder Laos, die China nahestehen, blieben fern.

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