https://www.faz.net/-gqe-76cvw

Amerika : Obama ernennt Managerin zur Innenministerin

  • Aktualisiert am

Barack Obama und Sally Jewell. Bild: AFP

Barack Obama hat eine Unternehmerin und bekennende Naturschützerin zur Innenministerin ernannt. Sally Jewell wäre die erste neue Frau in seinem Kabinett.

          Barack Obama hat eine erfolgreiche Wirtschaftsmanagerin als neue Innenministerin nominiert. Sally Jewell soll das Amt von Ken Salazar übernehmen, der kürzlich seinen Rückzug aus der Regierung angekündigt hatte, sagte Obama am Mittwoch in Washington.

          Die 57 Jahre alte Frau war bisher Vorstandsvorsitzende der amerikanischen Handelskette REI, die sich auf die Ausrüstung für Freizeitsportler spezialisiert. Sie ist die erste Frau, die der Präsident seit seiner Wiederwahl für einen Ministerposten ernannt hat. Weiter im Amt bleiben die Chefin des Heimatschutzministeriums, Janet Napolitano, und Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius. Jewell muss noch vom amerikanischen Senat bestätigt werden.

          Obama lobte Jewell, die als Dreijährige mit ihrer Familie aus Großbritannien nach Amerika kam, als „Expertin für Energie- und Klimafragen“. Sie wisse, dass Umweltschutz und die Erhaltung guter Arbeitsplätze sich nicht widersprächen. Nach acht Jahren als Managerin einer Firma mit einem Milliardenumsatz, die sich selbst auch für den Naturschutz einsetze, sei sie für den Posten sehr gut qualifiziert.

          Zugleich hob der Präsident Salazars Leistungen an der Spitze des Innenministeriums hervor. Unter dem 57-Jährigen habe sich die Nutzung erneuerbarer Energien in den Vereinigten Staaten verdoppelt. Zudem habe Salazar sieben neue Nationalparks und zehn neue Tierschutzgebiete geschaffen, sagte Obama. Mit seiner „hervorragenden Arbeit“ habe der scheidende Minister „eine neue Ära des Naturschutzes“ in Amerika begonnen. Zu den Aufgaben des Innenministers gehören in den Vereinigten Staaten auch die Energie- und Naturschutzpolitik.

          Weitere Themen

          Wo unsere Smartphones herkommen Video-Seite öffnen

          Von Afrika über China zu uns : Wo unsere Smartphones herkommen

          Wir benutzen sie jeden Tag, doch wir fragen uns selten, wo sie herkommen: Der Weg eines Smartphones beginnt in Afrika und Südamerika und führt zu riesigen Fabriken in China. Unsere Grafik nimmt Sie mit auf die Reise.

          Topmeldungen

          Einmal mehr hatte Paco Alcacer (Mitte) großen Anteil am Dortmunder Erfolg.

          Dortmunds 2:1 gegen Bremen : Wie berauscht

          Der Tabellenführer der Bundesliga ist derzeit nicht zu stoppen: Gegen Werder Bremen kommt die Borussia zu einem verdienten Heimerfolg und ist nun inoffizieller Herbstmeister. Kurz vor dem Schlusspfiff wird es nochmal turbulent.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.