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America’s Cup : Der eingeflogene Kiwi mit den tiefen Taschen

Wollte helfen und tat es: Matteo de Nora Bild: mauritius images / Chris Cameron

Ohne das Geld des Milliardärs Matteo de Nora hätten die Neuseeländer den Segelwettbewerb America’s Cup nicht gewonnen. Doch er ist nicht wie andere superreiche Sponsoren. Ein Porträt.

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          Betrachtet man es wirtschaftlich, hat Matteo de Nora für diese große, silberne Medaille am blauen Band und einen großen Schluck Mumm Dutzende Millionen von Dollar bezahlt. Aber nicht alles lässt sich messen in Aufwand und Ertrag. Und so war der italienische Neuseeländer am Mittwochabend in Auckland denn auch einer der glücklichsten Geldgeber, die die Welt seit langem gesehen hat.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Seit Jahren fördert der Multimillionär Neuseeland. Im Mittelpunkt des Gesamtpaketes des Philanthropen steht das Team New Zealand, die Segelmannschaft, die gerade den America’s Cup vor Neuseeland verteidigt hat. Damit ist de Nora Teil eines Teams, das im Lande so geliebt wird wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft höchstens nach ihrem sieben zu eins gegen Brasilien.

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