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Altersvorsorge : Commerzbank signalisiert Gesprächsbereitschaft

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Die Commerzbank hat nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Gesprächsbereitschaft bei der umstrittenen Kündigung der Betriebsrenten signalisiert.

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          Die Commerzbank hat nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Gesprächsbereitschaft bei der umstrittenen Kündigung der Betriebsrenten signalisiert. Die Gewerkschaft habe noch Hoffnung, daß der Vorstand seine Entscheidung zurücknehmen werde, sagte Verdi-Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen Berthold Bose nach einer Betriebsversammlung der Commerzbank am Freitag in Hamburg.

          Ein Sprecher der Bank wies unterdessen einen Medienbericht zurück, wonach die Kündigung nur ein Trick gewesen sei, um den Weg für ein neues Modell freizumachen. Das „Manager Magazin“ hatte in seiner Online-Ausgabe geschrieben, die Commerzbank habe von Anfang an geplant, eine andere, vergleichbare Form der Altersvorsorge einzuführen.

          .550 Beschäftigte der Bank an Protestaktionen teil. Neben Hamburg waren Filialen in Dortmund, Hamm, Bielefeld, München und Bremen betroffen. Verdi kritisierte den Commerzbank-Vorstand scharf. „Jeder Förster versteht mehr von Nachhaltigkeit als dieser Vorstand“, sagte Bose. Die Gewerkschaft werde ihre bundesweiten Protestaktionen erst beenden, wenn der Vorstand die Kündigung der Betriebsrenten zurücknehme, hieß es. Für die kommende Woche sind weitere Aktionen geplant. Am 22. Januar kommt der Gesamtbetriebsrat zu einer Sitzung in Düsseldorf zusammen.

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