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Aktienmärkte : Corona-Krise drückt Stimmung an asiatischen Börsen

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Die Corona-Krise drückt die Stimmung an der Börse in Tokio. Bild: AFP

Von Tokio bis Schanghai: Die Ungewissheit über die Dauer der Corona-Krise macht sich an den asiatischen Aktienmärkten deutlich bemerkbar.

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          Die asiatische Aktienmärkte sind am Montag infolge von globalen Befürchtungen um die Dauer der Corona-Krise abgerutscht. Trotz der Bemühungen der Zentralbanken ist die Sorge der Anleger, dass die weltweiten Einschränkungen und Stilllegungen den Volkswirtschaften unermesslichen Schaden zufügen werde. „Wir senken immer wieder die globalen BIP-Prognosen für das erste Halbjahr, da sowohl die Reichweite der globalen Pandemie als auch der Schaden im Zusammenhang mit der notwendigen Eindämmungspolitik zugenommen haben“, sagte JPMorgan-Ökonom Bruce Kasman. Analysten gehen nun in der ersten Jahreshälfte davon aus, dass das globale BIP mit einer annualisierten Rate von 10,5 Prozent sinken könnte. Es herrschte große Ungewissheit darüber, ob Fonds kaufen oder verkaufen müssten, um ihre Benchmarks zu erfüllen, von denen viele durch die wilden Marktschwankungen, die im März zu beobachten waren, aus dem Ruder gelaufen waren.

          Die Börse in Tokio hat sich am Montag zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 3,2 Prozent tiefer bei 18.779 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 3,5 Prozent und lag bei 1409 Punkten.

          Die Börse in Shanghai lag 1,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 1,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,3 Prozent.

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