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Aktienkurs stürzt ab : Grenke im freien Fall

Hauptsitz von Grenke in Baden-Baden Bild: dpa

Trotz aller Versuche zu beschwichtigen, verliert das M-Dax-Unternehmen Grenke an der Börse Vertrauen. Geht ein falsches Spiel von Leerverkäufern auf – oder droht ein neuer Fall Wirecard?

          5 Min.

          Paralysiert – das trifft es wohl am besten. Auch am Mittwoch haben Investoren und Mitarbeiter des Baden-Badener Unternehmensfinanzierers Grenke vergeblich auf die angekündigte „ausführliche Replik“ warten müssen. Die kurze wütende Reaktion des Unternehmens vom Vortag auf die ungeheuerlichen Anschuldigungen des britischen Fondsmanagers Fraser Perring fruchtet an der Börse nicht.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Daniel Mohr

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Obwohl Grenke dessen Unterstellungen „auf das Schärfste“ zurückgewiesen hat, sackte der Aktienkurs am Mittwoch um weitere 40 Prozent ab. Seitdem Perring die Vorwürfe am Dienstag erhoben hat, beträgt der Kursverlust mehr als 50 Prozent.

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