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Zweites Quartal : Commerzbank-Gewinn bricht ein

  • Aktualisiert am

Faule Kredite belasten die Commerzbank weiter. Bild: dpa

Die Commerzbank konnte im zweiten Quartal etwas mehr Gewinn erzielen als Analysten erwartet hatten. Dennoch hat die Bank weiter mit faulen Krediten zu kämpfen.

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          Die Durststrecke geht für die Commerzbank trotz eines etwas besser als erwartet ausgefallenen Gewinns weiter. Der Gewinn nach Steuern betrug im zweiten Quartal 43 Millionen Euro und damit 13 Millionen Euro mehr als von Analysten erwartet. Gleichwohl belasteten die faulen Kredite und hohe Kosten, so dass der Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 270 Millionen Euro mit knapp 85 Prozent stark ausfiel. Etwas besser als erwartet fiel der Zinsüberschuss mit 1,63 Milliarden Euro aus.

          Finanzvorstand Stephan Engels stimmte auf weiterhin schwierige Zeiten an. „Infolge des Portfolioabbaus und des weiterhin schwachen Zinsumfeldes dürften die Erträge vor Risikovorsorge im Konzern unter Druck bleiben“, sagte er. Jedoch zeichneten sich erste Erfolge der Umbaumaßnahmen ab. Dabei will die Bank weiter auf die Kostenbremse drücken. Im Gesamtjahr 2013 sollen die Kosten 7 Milliarden Euro nicht übersteigen.

          An ihren Erwartungen zur Risikovorsorge hält die Commerzbank weiterhin fest. Durch den beschleunigten Portfolioabbau im Abbausegment und die gestiegene Risikovorsorge in der Kernbank geht sie für 2013 nach wie vor von einem höheren Ergebnisniveau aus als im Vorjahr.

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