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Was Sie heute erwartet : Noch mehr Flüchtlinge an der österreichisch-deutschen Grenze

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Bild: dpa

In der Debatte über die Bewältigung des Zustroms von Flüchtlingen nach Europa hat sich Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann deutlich gegen Grenzzäune ausgesprochen.

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          In der Debatte über die vielen Flüchtlinge, die nach Europa kommen hat sich Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann deutlich gegen Grenzzäune ausgesprochen. Auch in der Nacht zum Donnerstag kamen unvermindert viele Menschen an die österreichisch-deutschen Grenze. Alleine in Wegscheid und am Grenzübergang Achleiten-Passau seien knapp 5000 Migranten angekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Passau.

          Der Syrien-Gipfel in Wien wird derweil zum bisher bestbesetzten Treffen der internationalen Spitzendiplomatie. So werden  nun wohl alle UN-Vetomächte an der Konferenz am Freitag teilnehmen. Als letzte der fünf Vetomächte habe auch China seine Beteiligung zugesagt, hieß es in diplomatischen Kreisen. Vor seinem Abflug nach Wien warb Amerikas Außenminister John Kerry für einen zweigleisigen Ansatz. Einerseits müsse es um die Bekämpfung der islamistischen Terrormiliz IS gehen, andererseits um eine politische Lösung ohne den syrischen Machthaber Baschar al-Assad.

          Kanzlerin Angela Merkel ist am Morgen in Peking offiziell zu ihrem achten Besuch in der Volksrepublik China empfangen worden. Merkel wollte unter anderem mit Ministerpräsident Li Keqiang über die Bewältigung internationaler Krisen sowie über Wirtschaftsthemen sprechen. Später ist auch ein Treffen mit Staatspräsident Xi Jinping vorgesehen. Die Kanzlerin wird von einer fast 20-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet.

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