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Zum Tag : Verpasste Chancen

  • Aktualisiert am

Bild: Robert Wenkemann

          1 Min.

          Es gibt Unternehmen, da kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass sie in Schwierigkeiten geraten könnten. Dazu gehörten einst Philipp Holzmann,  Karstadt-Quelle oder Schlecker. Auch von Thyssen-Krupp, vielleicht traditionell das deutscheste der deutschen Unternehmen, kann man sich nur schwer vorstellen, dass der Konzern ernsthaft in Schwierigkeiten geraten könnte.

          Doch just das ist der Fall. Neue Abschreibungen auf die Stahlwerke in Brasilien, eine schwindende Eigenkapitalquote, ein verschärftes Sparprogramm - so langsam dürften sich die Bedenken häufen.

          Nun Schwierigkeiten sind noch keine Pleite, aber gut stellt sich das Unternehmen nicht dar. Offenkundig hat man in Essen die fetten Jahre der Stahlkonjunktur vergeudet und geklotzt, wo man besser gekleckert hätte.

          Das zeigt auch die Börse. Seit anderthalb Jahren steigen Dax und FAZ-Index, aber der Kurs von Thyssen-Krupp fällt. Noch eine verpasste Chance. Aber es gibt ja an der Börse viele andere Gelegenheiten.

          Wir wünschen Ihnen, dass Sie eine ergreifen können!

          Ihre F.A.Z.

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