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Zum Tag : Schluss mit den leichten Dollars

  • Aktualisiert am

Bild: Robert Wenkemann

          1 Min.

          War es ein Paukenschlag? So viel wahrscheinlich nicht. Aber die Worte der amerikanischen Notenbank am Mittwochabend fielen doch ein bisschen deutlicher aus als erwartet. Oder erhofft. Zumindest wenn man es aus der Perspektive der Finanzmärkte betrachtet, die es sich gerne gefallen ließen, mit billigen Dollars leicht einen schnellen Dollar zu machen.

          Aber irgendwann muss ja für das Geld mal wieder gearbeitet werden. Und das ist die gute Nachricht. Viele in der amerikanischen Notenbank sehen die Wirtschaft wieder so weit im Lot, dass sie sich ein Ende ihrer Geldpolitik nach dem Motto „Wer will noch mal, wer hat noch nicht“ sogar kurzfristig vorstellen kann. Weil die Zinsen längerfristig nahe Null bleiben sollen, ist aber vielleicht auch das schon zu viel gesagt.

          Dagegen dürften in den Schwellenländern die Überlegungen zunehmen, ob man selbst die Geldhähne nicht stärker aufdreht. Die chinesischen Einkaufsmanager frönen immer mehr dem Pessimismus, und auch in Brasilien wird es wohl für den Einzelnen noch schwerer, wirtschaftlich auf einen grünen Zweig zu kommen.

          Nicht anders geht es der Börse. Auch hier dürften mit verringerten geldpolitischen Infusionen größere Anstrengungen gefragt sein. Zumindest bis zur neuen Fed-Strategie eine neue Anlagestrategie gefunden ist.

          Mögen Ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sein!

          Ihre F.A.Z.

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