https://www.faz.net/-gqe-80gnu

Weitere Nachrichten : Zinssenkung in China stützt Aktienkurse

  • Aktualisiert am

Börse in Tokio: Hin und her macht Taschen leer. Bild: dpa

Der Gewinn von Berkshire Heathaway sinkt, Arbeitsministerin Nahles will überbetriebliche Pensionskassen, Vivendi erhöht die Dividende und startet Aktienrückkäufe.

          Die Leitzinssenkung der chinesischen Notenbank hat die Aktienmärkte in Fernost gestützt. Die wichtigsten Indizes in der Volksrepublik kletterten um bis zu 0,5 Prozent. In Japan markierte der Nikkei-Index zwischenzeitlich bei 18.939 Punkten den höchsten Stand seit April 2000. Im Februar hatte das Barometer allein 6,4 Prozent gewonnen.

          Der Nikkei der 225 führenden Werte in Japan lag zuletzt 0,26 Prozent im Plus bei 18.847 Punkten. Der breiter gefasste Topix -Index gewann 0,24 Prozent auf 1527 Zähler. Händler sagten, neben der Zinssenkung in China, die die dortige Wirtschaft unterstützen dürfte, helfe der schwache Yen exportorientierten Firmen wie Toyota. Zudem habe der wichtigste Pensionsfonds des Landes zuletzt mehr in Aktien investiert als erwartet.

          Der Euro gab im fernöstlichen Handel zum Dollar nach. Die europäische Einheitswährung kostete 1,1172 Dollar. Die chinesische Währung verlor zum Dollar ebenfalls an Boden und fiel auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2012. Es wird damit gerechnet, dass sich der Trend fortsetzt, weil die Volksrepublik nicht mehr so kräftig wächst wie in der Vergangenheit. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9557 Franken je Dollar und bei etwa 1,0678 Franken je Euro. (Reuters)

          Gewinn von Berkshire Heathaway sinkt

          Investorenlegende Warren Buffett hat zum Jahresende einen Durchhänger gehabt: Der Gewinn seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway fiel im vierten Geschäftsquartal um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 4,16 Milliarden Dollar (3,72 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Im gesamten Jahr 2014 stieg der Profit bei Berkshire von 19,5 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 19,9 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

          Nahles will überbetriebliche Pensionskassen

          Zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge setzt Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nach Informationen des Magazins „Focus“ auf überbetriebliche Pensionskassen. Sie sollen demnach von Arbeitgebern und Gewerkschaften in Tarifverträgen vereinbart werden.

          Das Arbeitsministerium bestätigte am Samstag in Berlin, dass es einen Vorschlag aus dem Ressort gebe, machte aber zum Inhalt keine weiteren Angaben. „Im Koalitionsvertrag ist vereinbart worden, die betriebliche Altersversorgung zu stärken, besonders in Klein- und Mittelbetrieben, wo sie derzeit nur unterdurchschnittlich verbreitet ist“, erläuterte eine Sprecherin. Dabei hätten die Sozialpartner eine entscheidende Rolle.

          Laut „Focus“ sollen Arbeitgeber nur noch einen bestimmten Beitrag in eine Pensionskasse zahlen. Die Pflicht, den Angestellten im Alter auch eine bestimmte Leistung zu garantieren, gehe auf die Kasse über, zitiert das Magazin aus einem Papier des Arbeitsministeriums. Ein Sicherungsnetz solle vor Totalausfall schützen. Auch kleine Firmen könnten so Betriebsrenten anbieten. (dpa-AFX)

          Vivendi erhöht Dividende und startet Aktienrückkauf

          Der französische Mischkonzern Vivendi will in den kommenden zwei Jahren insgesamt 5,7 Milliarden Euro an seine Aktionäre ausschütten. Das Geld solle bis Mitte 2017 teils in Dividenden gezahlt werden, teils auch über Aktienrückkäufe ausgegeben werden, teilte der Konzern am Freitag bei der Vorlage seiner Jahreszahlen mit.

          Weitere Themen

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Topmeldungen

          Jeder hat sein Kreuz zu tragen: Matteo Salvini am Strand auf Sizilien.

          Italienische Regierung : Ohne den Segen des Papstes

          Italiens Innenminister Salvini gibt sich gerne als gläubiger Christ. Damit hat er den Zorn Franziskus’ auf sich gezogen – und am Ende auch den des scheidenden Ministerpräsidenten Conte.

          An Scholz’ Seite : Manchmal liegt das Glück ganz nah

          Das Rennen um den SPD-Vorsitz geht weiter: Wofür die Kandidatin an Scholz’ Seite steht – und wieso der erfolgsverwöhnte Niedersachse Stephan Weil plötzlich beschädigt ist.
          Der Charging Bull, eine Bronzestatue im Financial District in Manhattan, New York.

          Amerikas Wirtschaft : Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen?

          Amerikas Manager-Elite gibt sich neue Prinzipien: Sie will Aktionäre nicht mehr über alles andere stellen. Ihre eigene Vergütung dagegen ist bisher kein Thema.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.