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早上好! Zaoshang hao aus Peking: Christian Geinitz : Asiens Anleger verlassen die Party

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Morgengymnastik in Peking Bild: AFP

Die Woche ist für Anleger nicht nur in Amerika gut gelaufen, sondern auch in Asien, vor allem in Japan. Es ist Zeit, Gewinne mitzunehmen.

          Man sollte eine Party verlassen, wenn sie am ausgelassensten ist. Das denken auch viele Anleger in Asien nach einer erfolgreichen Woche und stoßen am Freitag Aktien ab. Gewinnmitnahmen nennt man das. Der bisher besonders schillernde Nikkei-Index in Tokio verliert etwas an Glanz und gibt zum Mittag 0,6 Prozent ab. Der breiter gefasst Topix sinkt nach acht Tagen im Aufwind um 0,4 Prozent.
          Der Kospi in Südkorea, wo die Kriegsgefahr noch nicht gebannt ist, büßt ein halbes Prozent ein, auch in Taiwan geht es leicht bergab. Der zuletzt sehr erfreuliche MSCI Asia Pacific Index als Regionen-Benchmark verliert ebenfalls leicht, während es in Australien, Neuseeland, Singapur und Hongkong etwas aufwärts geht. Schanghai tritt auf der Stelle.

          Die Nikkei-Hausse geht weiter

          Die Einbußen an einigen Märkten trüben die gute Laune nicht, schließlich gab es in New York Rekorde, und auch in Asien lief es zuletzt blendend. Der Nikkei hat in dieser Woche fast 5 Prozent zugelegt, das ist der zweithöchste Anstieg in der seit November andauernden Hausse. In Australien betrug der Zuwachs immerhin 2,5 Prozent, in Thailand 1,8 Prozent.
          Der an Wert verlierende Yen kämpft weiter mit der Marke von 100 Yen je Dollar, wird sie aber bald knacken. In nur einer Woche hat er 2,1 Prozent abgegeben. Das dürfte Japans Ausfuhr beflügeln. Freilich sollte man die frühere Yen-Stärke nicht vergessen: Der Dollar hat erst die Hälfte seines Verlusts seit Juni 2007 wettgemacht.

          Spannende Wachstumsdaten aus China

          Im Ausblick auf die nächste Woche warten die Anleger gespannt auf die Zahlen zum  Wachstum in China im ersten Quartal. Sie kommen am Montag. Erwartet wird ein Anstieg auf 8 Prozent, nach 7,9 Prozent im vergangenen Quartal 2012. Aber sicher ist das nicht, zumal es Zweifel an der Datenzuverlässigkeit gibt. Und so freuen sich die Investoren erst einmal über das, was sie haben, und gehen beschwingt ins Wochenende.

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