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Weitere Meldungen : Netflix-Prognose enttäuscht die Wall Street

  • Aktualisiert am

Das erfolgreiche Netflix-App. Bild: AP

Der Online-Videodienst Netflix hat mit einer zurückhaltenden Prognose die Börse schwer enttäuscht. Der IBM-Umsatz sinkt weiter und Google hat das nächste Problem in Europa. Die Deutsche Bank musseinen Rückschlag im Top-Management hinnehmen.

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          IBM-Umsatz sinkt weiter

          Der jahrelange Umsatzrückgang bei IBM geht weiter. Im vergangenen ersten Quartal sanken die Erlöse des Computer-Giganten im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf knapp 18,7 Milliarden Dollar (16,6 Mrd Euro). Der Umsatz schrumpft inmitten eines langwierigen Konzernumbaus nunmehr schon seit vier Jahren. Der Gewinn fiel im Jahresvergleich um 13,5 Prozent auf gut zwei Milliarden Dollar.

          Zaghafte Netflix-Prognose enttäuscht Wall Street

          Der Online-Videodienst Netflix hat mit einer zurückhaltenden Prognose für das Wachstum der Nutzerzahlen im laufenden Quartal die Börse schwer enttäuscht. Die Aktie brach nach Vorlage der Zahlen binnen Minuten um mehr als zwölf Prozent ein. Netflix rechnet für das zweite Vierteljahr mit einem Plus von zwei Millionen Nutzern außerhalb Amerikas und 500.000 im Heimatmarkt. Das lag unter den Erwartungen der Analysten.

          L'Oreal punktet mit Luxuskosmetik - Umsatz übertrifft Erwartungen

          Der weltgrößte Kosmetikkonzern L'Oreal hat zum Jahresauftakt von seinen Luxusmarken und Make-Up-Produkten profitiert. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum zog der Umsatz um 1,8 Prozent auf 6,55 Milliarden Euro an, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkauf von Unternehmensteilen, legten die Erlöse um 4,2 Prozent zu. Das war mehr als von Branchenexperten geschätzt.

          Kreise: Medienkonzern News Corp greift Google in Europa an

          Google hat das nächste Problem in Europa: Der Medienkonzern New Corp geht laut Berichten von Montag wegen der Verwendung kleiner Inhalte-Fragmente gegen den Internet-Riesen vor. Die sogenannten Snippets auf den Google-Seiten kosteten die Medien Umsatz, weil sie Nutzer davon abhielten, die Verlagswebsites aufzusuchen, argumentierte News Corp nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die EU-Kommission bestätigte lediglich den Eingang einer Beschwerde gegen Google, äußerte sich aber nicht zu den Inhalten.

          Wells Fargo handelt Staatsanleihen künftig aus erster Hand

          Ritterschlag für die Großbank Wells Fargo: Wie die regionale Notenbank New York Fed am Montagabend mitteilte, gehört das Institut nun zum Kreis jener Banken, die direkt an den Auktionen von amwerikanischen Staatsanleihen teilnehmen dürfen. Insgesamt befinden sich damit nun 23 Finanzfirmen in dieser Runde. Wells Fargo ist das erste Unternehmen seit über zwei Jahren, dass dazustößt. Im vergangenen Jahr wurden nach Daten des Wertpapierverbands Sifma amerikanische Staatspapiere im Wert von 2,1 Billionen Dollar neu auf den Markt gebracht. Wells Fargo ist die nach Vermögensanlagen drittgrößte Bank in Amerika. Das Geldhaus setzt stark auf Privat- und Firmenkunden und versucht riskante Geschäfte im Investmentbanking eher zu meiden./men

          Siemens und Valeo bündeln Kräfte bei Elektroauto-Antrieben

          Siemens und der französische Autozulieferer Valeo wollen ihre Kräfte bei Antriebssystemen für Elektroautos bündeln. Ein neues Gemeinschaftsunternehmen soll den Unternehmen eine "führende Marktposition" in diesem Geschäft verschaffen, wie beide Konzerne am Montag mitteilten. Das Joint Venture solle Hochspannungskomponenten und -systeme für Elektrofahrzeuge aller Art anbieten - für Hybridautos, Plug-in-Hybride und reine Elektrofahrzeuge. Siemens und Valeo sollen jeweils die Hälfte der Anteile an der neuen Gesellschaft halten.

          Deutsche Bank muss Rückschlag im Top-Management hinnehmen

          Die Deutsche Bank muss einen weiteren Rückschlag beim Führungspersonal wegstecken. Der für das Fondsgeschäft zuständige Vorstand Quintin Price nimmt eine krankheitsbedingte Auszeit, wie Co-Konzernchef John Cryan am Montag in einer Mitteilung an die Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses schrieb. Die operativen Aufgaben bei der Fondstochter Deutsche Asset Management soll zunächst deren Asien-Manager Jon Eilbeck übernehmen. Cryan selbst will die Fondstochter im Vorstand vertreten.

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          Der Vorwurf, die Pandemie-Politik agiere ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, lässt sich leicht widerlegen. Die unabhängige Forschung zur Corona-Impfung zeigt beispielhaft, welche Aussagen schon sicher getroffen werden können. Das ist alles andere als zu wenig. Ein Gastbeitrag.

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