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Wie vor 730 Jahren : Rattenfänger von Hameln entführt wieder Kinder

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Mit seinem Flötenspiel hat der Rattenfänger von Hameln jetzt wie vor 730 Jahren schon wieder die Jungen und Mädchen aus der Stadt im Weserbergland gelockt.

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          Aufgerufen zu dem Kinderauszug hatte die Hilfsorganisation Interhelp. Für jeden zurückgelegten Kilometer sammelten die Teilnehmer Spendengelder. Der Sage nach folgten die Kinder dem Rattenfänger am 26. Juni 1284 in einen Berg - sie verschwanden für immer. Der böse Bube hat sich für die Stadt zu einem Aushängeschild gewandelt und lockt jährlich Millionen Touristen an. Hameln hofft zudem auf eine Anerkennung der Figur als immaterielles Weltkulturerbe.

          Zeitgleich gab es am Donnerstag erstmals Kinderumzüge in Japan, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien, den USA und Australien. Auf Sri Lanka wollten nach Angaben von Interhelp Schüler zu einem Strand wandern, wo Tausende Opfer der Flutkatastrophe Tsunami begraben wurden. Die Hilfsorganisation ist besonders in Katastrophengebieten aktiv. Bei der ersten Ausgabe des Kinderauszuges waren knapp 10 000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen.

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