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Weitere Nachrichten : Yahoo findet langsam in die Spur

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Bild: AP

Die Yahoo-Chefin Marissa Mayer macht beim Konzernumbau Fortschritte, Daimler will den neuen Sprinter zusätzlich in Nordamerika produzieren und Molecular Partners setzt den Börsengang bis auf weiteres aus.

          3 Min.

          Yahoo findet langsam in die Spur - Quartalszahlen besser als erwartet

          Yahoo-Chefin Marissa Mayer macht beim Konzernumbau Fortschritte. Der amerikanische Internetkonzern konnte seinen Umsatz im dritten Quartal zwar nur um ein Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (0,86 Milliarden Euro) zum entsprechenden Vorjahreszeitraum steigern, die Erwartungen der Wall Street damit aber übertreffen. Zudem zeigt der am Dienstag veröffentlichte Finanzbericht einen deutlichen Anstieg von 296,7 Millionen auf 6,77 Milliarden Dollar beim Netto-Gewinn. Im nachbörslichen Handel legten Yahoo-Aktien um mehr als ein Prozent zu.

          Daimler will neuen Sprinter zusätzlich in Nordamerika produzieren

          Der Autobauer Daimler will die nächste Generation des Transporters Sprinter künftig zusätzlich in Nordamerika produzieren. Das teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Stuttgart mit. Zugleich investieren die Schwaben insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke Düsseldorf und Ludwigsfelde. Nach Deutschland sind die Vereinigten Staaten Daimler zufolge mittlerweile der zweitgrößte Absatzmarkt für den Transporter. Mit der zusätzlichen Produktion in Übersee will Daimler unter anderem Wettbewerbsnachteile durch hohe Importzölle und lange Lieferzeiten ausgleichen.

          IPO: Molecular Partners setzt Börsengang bis auf weiteres aus

          Das Biotechnologie-Unternehmen Molecular Partners verzichtet bis auf weiteres auf einen Börsengang. Als Grund nennt das Unternehmen am Dienstagabend das „ungünstige Börsenumfeld“. Ursprünglich war der erste Handelstag der Namenaktien von Molecular Partners für diesen Mittwoch geplant. Im Rahmen des Börsengangs sollten laut früheren Angaben bis zu 4,40 Millionen Aktien im Nennwert von 0,10 Franken zu einem Stückpreis von 28 bis 35 Franken angeboten werden. Dies hätte einer Bewertung des Unternehmens von gut 600 bis rund 760 Millionen Franken entsprochen.

          Manroland Web Systems will 250 Mitarbeitern in Augsburg kündigen

          Der Druckmaschinenhersteller Manroland Web Systems will sich bis zum Jahresende von rund 250 Mitarbeitern trennen. Dies kündigte das Augsburger Unternehmen am Dienstag an. Neben betriebsbedingten Kündigungen in diesem Umfang soll es auch einen weiteren Abbau beispielsweise durch Altersteilzeit und nicht neu besetzte freiwerdende Stellen geben, sagte Daniel Raffler, in der Geschäftsleitung für den Personalbereich verantwortlich.

          Gasgespräche zwischen Russland und Ukraine gehen nächste Woche weiter

          Im Ringen um russische Gaslieferungen für die Ukraine in den Wintermonaten haben sich beide Seiten auf kommende Woche vertagt. Bei den Verhandlungen am Dienstag in Brüssel seien „wichtige Fortschritte“ erreicht worden, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger im Anschluss. Er hoffe, dass bei einem weiteren Treffen am 29. Oktober in Brüssel eine Einigung möglich sei. Die Grundpfeiler dafür stünden, sagte Oettinger. Seit Juni erhält das Land kein Gas mehr aus Russland. Demnach soll die Ukraine bis Ende Oktober für bereits erfolgte Lieferungen nachzahlen. Dies ist die Voraussetzung für Lieferungen im November und Dezember. „Bevor Gas geliefert wird, muss die Ukraine 1,45 Milliarden Dollar überweisen“, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak - das sind knapp 1,14 Milliarden Euro. Weitere 1,65 Milliarden Dollar (knapp 1,23 Milliarden Euro) der Schulden Kiews sollen vor Jahresende beglichen werden.

          Verdi will mehr Geld für Lasterfahrer - Tarifverhandlungen starten

          Die Gewerkschaft Verdi fordert mehr Geld für die Beschäftigten in der Transport- und Logistikbranche. 5,5 Prozent sollen es sein, mindestens jedoch 120 Euro im Monat. Auszubildende sollen mindestens 50 Euro mehr bekommen. An diesem Mittwoch (22. Oktober) beginnen die Tarifverhandlungen in Ismaning bei München. Mit einer schnellen Einigung wird nicht gerechnet.

          Wettbewerbszentrale wirft Müller Behinderung von Mitbewerbern vor

          Weil ihr die Wettbewerbszentrale vorwirft, Mitbewerber gezielt behindert zu haben, streitet sie seit Dienstag mit der Drogeriemarktkette Müller vor dem Landgericht Ulm. Es geht um eine Werbeaktion, bei der Müller damit geworben hatte, Rabattgutscheine etwa von Drogeriemarktketten wie dm oder Rossmann sowie Douglas-Parfümerien anzunehmen. Die zweite Wirtschaftskammer des Landgerichts sehe die Aktion als sehr kritisch an, sie sei aber wohl noch zulässig gewesen, sagte ein Sprecher. Die Gutscheine seien im Zeitraum Mai diesen Jahres ausgegeben worden. Ein Urteil soll am 20. November verkündet werden. Zunächst hatte die Ulmer „Südwest Presse“ (Dienstag) online über den Fall berichtet.

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          Der schottische Staatsphilosoph David Hume (1711 bis 1776) war einer der ersten, der sich zur Staatsverschuldung geäußert hat.

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