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Bild: dpa

Freenet bestätigt nach einem erfolgreichen ersten Quartal seine Ziele bis 2014, Süss Microtec macht wegen Umstrukturierungen 2013 Verluste und der Versorger Enel verkauft im ersten Quartal weniger Strom.

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          Walt Disney profitiert von Fernsehen und Freizeitparks

          Ein florierendes Geschäft beim Fernsehen und den Freizeitparks hat Walt Disney die Kasse gefüllt. Im zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März konnte der Unterhaltungskonzern seinen Umsatz um 10 Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar hochschrauben. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf unter dem Strich 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro).

          Freenet bestätigt nach erfolgreichem ersten Quartal Ziele bis 2014

          Der Mobilfunkanbieter Freenet hat zum Jahresstart seinen Umsatz gesteigert und dank geringerer Abschreibungen auch deutlich mehr Gewinn eingefahren. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente das Unternehmen im ersten Quartal 71,1 Millionen Euro und damit fast die Hälfte mehr als vor einem Jahr, wie Freenet am frühen Dienstagabend mitteilte. Allerdings lagen die Abschreibungen auch knapp 23 Millionen Euro niedriger als vor einem Jahr. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) stieg minimal auf 85,3 Millionen Euro. Der Umsatz legte um gut 2 Prozent auf 775,2 Millionen Euro zu.

          Süss Microtec wegen Umstrukturierungen 2013 mit Verlust

          Der Chip-Zulieferer Süss Microtec erwartet wegen Umstrukturierungen im laufenden Jahr nun einen Verlust. Aufgrund von Wertberichtigungen sei mit einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im mittleren bis höheren einstelligen Millionen-Euro-Bereich zu rechnen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Beim Umsatz rechnet Süss Microtec aber weiterhin mit 150 Millionen Euro.

          Versorger Enel wird weniger Strom los

          Der italienische Versorger Enel hat wegen sinkender Stromnachfrage im ersten Quartal weniger Umsatz und Gewinn gemacht. Vor allem in Italien, Spanien und Frankreich verkaufte das Unternehmen weniger Strom, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Dadurch schrumpfte der Umsatz leicht auf 20,9 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte sogar um knapp 11 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro ab.

          Kaffeepreise machen Jacobs-Hersteller Mondelez zu schaffen

          Gesunkene Kaffeepreise haben den Hersteller von Jacobs Krönung ausgebremst. Der Umsatz der Kraft-Nachfolgefirma Mondelez International blieb im ersten Quartal mit 8,7 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro) nahezu unverändert. Der Gewinn fiel sogar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf unterm Strich 568 Millionen Dollar.

          Mayrhuber zum neuen Aufsichtsratschef bei Lufthansa gewählt

          Der frühere Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber ist trotz erheblicher Kritik einzelner Investoren an die Spitze des Aufsichtsrats der Airline gewählt worden. Allerdings stimmten am Dienstag bei der Hauptversammlung in Köln nur 63,22 Prozent der vertretenen Aktien für den 66 Jahre alten Österreicher als neues Mitglied des Aufsichtsrates. Im Anschluss an die Hauptversammlung ernannte das auf fünf Jahre gewählte Kontrollgremium Mayrhuber zu seinem neuen Vorsitzenden. Noch am Montagmorgen hatte Mayrhuber seine Kandidatur nach Kritik von Investoren aufgeben wollen und diese Entscheidung erst am Abend revidiert.

          ’Spiegel Online’: Regierung genehmigt Verkauf von Panzern nach Indonesien

          Die Bundesregierung hat dem umstrittenen Verkauf deutscher Kampfpanzer nach Indonesien zugestimmt. Das geht nach Informationen von „Spiegel online“ aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Katja Keul hervor. Danach habe die Firma Rheinmetall vom geheim tagenden Bundessicherheitsrat eine Ausfuhrgenehmigung für 104 Kampfpanzer Leopard 2, vier Berge- und jeweils drei Brückenlege- und Pionierpanzer nach Indonesien erhalten.

          SAP bringt Datenbank Hana in die Datenwolke

          SAP bringt die superschnelle Datenbank Hana in die Datenwolke. „Dies ist der nächste große Schritt auf der Hana-Reise“, sagte Technikvorstand Vishal Sikka am Dienstag bei einer Telefonkonferenz. Erst im Januar hatten die Walldorfer die Standardsoftware Business Suite mit der leistungsfähigen Datenbank versehen. Nun wird es Hana sowohl als traditionell vor Ort installierte Datenbank als auch im Internet geben.

          Insolvenzverfahren über Sunways eröffnet

          Das Amtsgericht Konstanz hat am Dienstag ein Insolvenzverfahren über die angeschlagene Solarfirma Sunways eröffnet. Antragstellerin ist nach Angaben des Gerichts die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) als Gläubigerin von Sunways. Laut Unternehmensangaben läuft das Verfahren über das Vermögen der Sunways AG mit Sitz in Konstanz sowie ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft, der Sunways Production GmbH mit Sitz im thüringischen Arnstadt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Thorsten Schleich bestellt. Er habe nun drei Monate Zeit, um über die Zukunft von Sunways zu entscheiden.

          Kein Durchbruch im Metall-Konflikt absehbar

          Ein Durchbruch im Metall-Tarifkonflikt ist noch nicht abzusehen. Am Dienstagabend wurden die Tarifverhandlungen für die 740.000 Beschäftigten im traditionellen Pilotbezirk Baden-Württemberg ohne Ergebnis vertagt. Nach vierstündigen, als konstruktiv bewerteten Gesprächen trennten sich die Tarifparteien, ohne Details zu nennen. Arbeitgeberchef Stefan Wolf kündigte an, sein Verband wolle die besprochenen Ideen intern bewerten. Er zeigte sich zuversichtlich, beim nächsten Treffen am kommenden Montag - ebenfalls in Böblingen bei Stuttgart - „weiterzukommen“. IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann betonte in einem kurzen Resümee eher die Differenzen: „In der Substanz vieler Fragen liegen wir noch deutlich auseinander.“ Ob in freien Verhandlungen ein Ergebnis gefunden werde, sei „in hohem Maße“ unsicher. Er kündigte weitere Warnstreiks an. „Jetzt gilt es weiter Druck zu machen, damit kommende Woche ein Durchbruch gelingen kann.“

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          Mit einem ganzen Flottenverband kann die Deutsche Marine schon mangels Masse im Fernen Osten nicht aufwarten. Aber die Fregatte Bayern soll China wenigstens demonstrieren, dass Berlin an der Freiheit der Meere interessiert ist.

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