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Bild: AFP

Der Pilotenstreik bei Lufthansa geht zu Ende, die Munich-Re-Tochter Ergo steigt bei Jenoptik aus und Novartis wechselt nach einem Studien-Skandal sein Top-Management in Japan aus.

          Umfrage: Knappe Mehrheit hat Verständnis für Pilotenstreik

          Die Bundesbürger haben weniger Verständnis für den Streik der Lufthansa-Piloten als für Ausstände der Flugbegleiter in der Vergangenheit. Bei einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des ARD-“Deutschlandtrends“ gaben 55 Prozent der Befragten an, dass sie die Arbeitsniederlegungen der Piloten generell akzeptierten. 42 Prozent hatten dagegen demnach kein Verständnis dafür, dass die Flugkapitäne wegen der von Lufthansa aufgekündigten Übergangsrenten die Arbeit niederlegen. Die Zustimmung zu dem Streik der Flugbegleiter 2012 war mit 75 Prozent deutlich größer. Befragt wurden 1000 wahlberechtigte Bundesbürger ab 18 Jahren vom 1. bis 2. April in Telefoninterviews.

          Pilotenstreik bei Lufthansa geht zu Ende

          Der Pilotenstreik bei der Lufthansa geht am Freitag zu Ende. Der Ausstand soll nach Ankündigung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit um 23.59 Uhr enden. Lufthansa strebt für den Samstag die schnelle Rückkehr zum Regelflugplan an. Schon im Laufe des Nachmittags mitteleuropäischer Zeit sollen in Asien die ersten Interkontinentalflugzeugen starten, die dann am frühen Samstagmorgen in Europa eintreffen. Die Streichliste der Fluggesellschaft enthält von Samstag bis Montag 46 Flugabsagen.

          Munich-Re-Tochter Ergo steigt bei Jenoptik aus

          Die Ergo-Versicherungsgruppe hat ein größeres Aktienpaket des Thüringer Technologiekonzerns Jenoptik verkauft. Die Gruppe habe 4,88 Millionen Aktien und damit ihre Beteiligung von 8,5 Prozent für mehr als 60 Millionen Euro komplett veräußert, teilte die Jenoptik AG am Donnerstag in Jena mit. Die Munich Re-Tochter Ergo sei seit mehr als zehn Jahren an dem Jenaer Tec-Dax-Unternehmen beteiligt gewesen. Mit der österreichischen Unternehmerfamilie Humer soll ein weiterer Großaktionär Verkaufspläne hegen. Ergo-Vorstand Daniel von Borries begründete den Ausstieg laut Jenoptik mit der guten Kursentwicklung der Papiere angesichts der soliden Geschäftsentwicklung. Jenoptik arbeitet profitabel und hat 2013 mit rund 3400 Beschäftigten einen Umsatz von 600 Euro erzielt.

          Novartis wechselt nach Studien-Skandal sein Top-Management in Japan aus

          Der schweizerische Pharmakonzern Novartis hat das Top-Management seiner japanischen Tochtergesellschaft Novartis Japan (NPKK) ausgetauscht. Grund dafür sind fragwürdige Methoden bei Arzneimittelstudien. Einer externen Untersuchung zufolge haben Angestellte bei klinischen Studien mit einer Leukämie-Therapie Beweise vernichtet und sich persönliche Daten von Patienten verschafft.

          Ex-Justizminister Hahn verlässt Fraport-Aufsichtsrat vorzeitig

          Hessens ehemaliger Justizminister Jörg Uwe Hahn (FDP) verlässt vorzeitig den Aufsichtsrat des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport. Er werde zum 30. Mai ausscheiden, sagte Hahn dem Hörfunksender hr-iNFO. An diesem Tag tagt die Hauptversammlung des Flughafen-Betreibers, bei dem das Land Hessen größter Anteilseigner ist. Hahn sagte, er gehe auf Druck der Landesregierung. Er war erst 2013 wiedergewählt worden und hätte nach eigenen Worten noch vier Jahre im Amt bleiben können.

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