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Weitere Nachrichten : Thyssen Krupp weiter in roten Zahlen

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Bild: REUTERS

Amgen hat bei Bayer-Partner Onyx nur noch einen Gegner, ein Kompromiss bei der europäischen Einlagensicherung ist in Sicht und RTL Group und CBS machen gemeinsam Pay-TV in Asien.

          3 Min.

          Thyssen Krupp weiter in roten Zahlen

          Warten auf den Befreiungsschlag: Der angeschlagene Industriekonzern Thyssen Krupp steckt weiter tief in den roten Zahlen und tritt beim geplanten Verkauf der verlustreichen Stahlwerke in Übersee auf der Stelle. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Verlust von 362 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss in Essen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte es noch 109 Millionen Euro verdient. Grund für das erneut schwache Ergebnis war wieder ein Verlust der Stahlwerke in Brasilien und den Vereinigten Staaten. Anders als im Vorquartal fielen diesmal aber keine weitere Wertberichtigungen an. Dafür stieg nun die Steuerbelastung für den Konzern.

          Amgen hat bei Bayer-Partner Onyx nur noch einen Gegner

          Amgen muss Kreisen zufolge bei der angestrebten Übernahme von Onyx nur noch einen Gegner aus dem Weg räumen. Der schweizerische Pharmakonzern Novartis habe sich aus dem Rennen um den Bayer-Partner Onyx verabschiedet, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Insider. Die derzeitige Bewertung mache Onyx zu teuer für Novartis.

          Novartis: Akquisition für 10 Milliarden Dollar nicht außer Reichweite

          Der schweizerische Pharmagigant Novartis denkt offenbar über Zukäufe nach. Wie Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt der Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag sagte, will der Konzern nächste Woche mit einer Überprüfung des Portfolios basierend auf der zukünftigen Strategie beginnen. Attraktiv dabei wären Ergänzungsakquisitionen, wobei Reinhard sagte: „Ich denke, ein 10-Milliarden-Zukauf liegt nicht außerhalb unserer Reichweite.“

          Kompromiss bei der europäischen Einlagensicherung in Sicht

          In den Streit um den EU-Rechtsrahmen für die Einlagensicherung kommt laut einem Pressebericht erstmals seit langer Zeit Bewegung. Der federführend für das Thema zuständige Europaparlamentarier Peter Simon zeigt sich jetzt zuversichtlich, dass ein Kompromiss zwischen Europaparlament und den nationalen Regierungen gefunden werden kann, wie viel Geld die Banken in nationale Einlagensicherungsfonds ansparen müssen. „Ich bin guten Mutes, dass wir die Richtlinie zur Einlagensicherung bis zum Jahresende zum Abschluss bringen“, sagte Simon dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).

          RTL Group und CBS machen gemeinsam Pay-TV in Asien

          Europas größter Fernsehkonzern, die RTL Group, und der US-Konzern CBS Studios International wollen gemeinsam auf den wachsenden TV-Märkten Südostasiens Fuß fassen. Geplant seien zwei TV-Spartensender, teilte die Unternehmen am Dienstag mit. Diese werden in englischer und in lokalen Sprachen in bis zu 29 asiatischen Märkten ausgestrahlt werden. Die Einnahmen daraus sollen größtenteils von den Pay-TV-Anbietern kommen, die die Spartensender von RTL CBS verteilen. Das Geschäftsmodell passe in die Strategie, die Abhängigkeit von Werbeerlösen zu reduzieren, hieß es. Derzeit kommen rund 60 Prozent der Erlöse der RTL Group aus der Werbung.

          Insolvenzverfahren bei Solarfirma Sunways beendet

          Bei der angeschlagenen Solarfirma Sunways ist das Insolvenzverfahren endgültig vom Tisch. Das Amtsgericht Konstanz beendete das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Sunways AG und ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft, der Sunways Production GmbH mit Sitz in Arnstadt, und hob die Sicherungsmaßnahmen auf. Dies teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Konstanz mit.

          Drei Jahre Gefängnis für deutschen Bankdaten-Dieb in der Schweiz

          Ein mutmaßlicher Bankdaten-Dieb aus Deutschland soll in der Schweiz zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren verurteilt werden. Auf das Strafmaß - die Hälfte soll zur Bewährung ausgesetzt werden - haben sich der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft laut Mitteilung der Behörde vom Dienstag geeinigt. Das Schweizer Bundesstrafgericht werde in der kommenden Woche entscheiden, ob es den Deal mit dem geständigen Deutschen akzeptiert und ein entsprechendes Urteil fällt.

          Merkel: Bahn muss ausreichende Personalstärke sicherstellen

          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bahn angesichts der Besetzungsengpässe am Mainzer Hauptbahnhof aufgerufen, eine ausreichende Personalstärke sicherzustellen. „Es geht jetzt erstmal darum, dass ausgebildetes Personal da ist und dass man daran arbeitet, diese Personaldecke so auszustatten, dass auch in Krankheits- und Urlaubsfällen nicht jedes Mal Tausende von Menschen leiden müssen“, sagte Merkel am Dienstagabend in der Sendung „Forum Politik“ des TV-Senders Phoenix und des Deutschlandfunks.

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          VDA zu Tesla : „Wettbewerb belebt das Geschäft“

          Der Automobilverband VDA wertet die Entscheidung des Elektropioniers Tesla, sein erstes Werk für Elektroautos in Europa in der Region Berlin-Brandenburg zu bauen, als Stärkung des Automobilstandortes Deutschland.

          Der Soli wird zum Teil abgeschafft

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          Ab 2021 entfällt der Solidaritätszuschlag – zumindest für diejenigen, die nicht mehr als 73.874 Euro brutto im Jahr verdienen. Doch auch wer mehr verdient, kann von der so genannten Milderungszone profitieren.

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          Wahl in Nordirland : Selbst die Grenze hat eine Stimme

          In Nordirland hilft nur noch Galgenhumor: Die britische Provinz fühlt sich von allen Seiten verkauft. Die bitterste Ironie ist die Zwickmühle, in die Boris Johnson die nordirischen Konservativen gebracht hat.
          Für Normalverdiener entfällt der Posten Solidaritätszuschlag künftig auf dem Steuerbescheid.

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