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Weitere Nachrichten : Strafe für Daimler wegen irreführender Werbung in Italien

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Bild: Daimler

Der Autobauer Daimler wird in Italien wegen irreführender Werbung zur Kasse gebeten und die UBS-Tochter UBS Securities muss nach einer SEC-Untersuchung 14,4 Millionen Dollar bezahlen.

          3 Min.

          Strafe für Daimler wegen irreführender Werbung in Italien

          Der Autobauer Daimler wird in Italien wegen irreführender Werbung zur Kasse gebeten. Das Unternehmen müsse wegen eines Spots für den Kleinwagen Smart 200.000 Euro bezahlen, bestätigte ein Sprecher des Kartellamtes am Donnerstag. Laut der Verbraucherschutzorganisation Codici hatte der Hersteller in der Werbung den Eindruck vermittelt, beim Kauf eines Smarts die Kosten für die Versicherung zu übernehmen. Jedoch habe sich das Angebot von 2500 Euro in Wirklichkeit auf einen Rabatt auf den Listenpreis des Autos bezogen.

          UBS-Tochter muss nach SEC-Untersuchung 14,4 Millionen Dollar bezahlen

          Die UBS-Tochter UBS Securities LLC ist von der amerikanischen Börsenaufsicht SEC wegen Verfehlungen bei Dark-Pool-Handelsaktivitäten zu einer Zahlung von 14,4 Millionen Dollar verpflichtet worden. Darin enthalten sei eine Buße von 12 Millionen Dollar, wie die SEC am Donnerstagabend mitteilte. Es handle sich dabei um die bisher höchste Buße, welche von der SEC gegen ein alternatives Handelssystem ausgesprochen worden sei.

          Neustart für Googles Datenbrille Glass

          Google versucht einen Neuanfang bei der schwerfällig gestarteten Datenbrille Glass. Der Verkauf der ersten Version an Verbraucher werde eingestellt, zugleich solle das Projekt in einem eigenständigen Bereich aber fortgeführt werden, sagte das Unternehmen am Donnerstag. Die Aufsicht solle der frühere Apple-Manager Tony Fadell bekommen, der sich damit noch stärker zum Hardware-Boss des Internet-Konzerns entwickelt. Google hatte Glass - die Computerbrille mit Kamera, Internet-Anschluss und einem kleinen Bildschirm über dem rechten Auge.

          Erster Warnstreik in Thüringer Metall-Tarifrunde - Siemens betroffen

          In der Thüringer Metall-Tarifrunde hat es den ersten Warnstreik gegeben. Beschäftigte der Nachtschicht des Siemens Röntgen-Werkes in Rudolstadt folgten am Donnerstag dem Aufruf der IG Metall zur befristeten Arbeitsniederlegung. Insgesamt beteiligten sich knapp 60 Arbeitnehmer an der Aktion, sagte Michael Ebenau, Erster Bevollmächtigter IG Metall Jena-Saalfeld/IG Metall Gera. Nahezu die komplette Nachtschicht habe sich dem Warnstreik angeschlossen. Das sei ein guter Auftakt, sagte Ebenau.

          Insolvenzverwalter will Mifa-Aktien von der Börse nehmen

          Der Insolvenzverwalter des angeschlagenen Fahrradherstellers Mifa in Sangerhausen will die Aktien des Unternehmens im Sommer von der Börse nehmen. Der vollständige Börsenrückzug werde voraussichtlich zum 29. Juli wirksam, teilte Mifa am Donnerstagabend mit.

          Kreise: Gesellschafter beraten über neuen Chef für Hauptstadtflughafen

          Auf der Suche nach einem neuen Chef für die Berliner Flughäfen treffen sich am Freitag Kreisen zufolge die drei Spitzenvertreter der Gesellschafter Bund, Berlin und Brandenburg. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur kommen in Berlin der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zusammen. Das Treffen wurde offiziell nicht bestätigt. Unklar ist, ob anschließend ein neuer Flughafenchef benannt werden wird.

          Richter weisen weitere Klage von Naturschützern gegen Flugroute ab

          Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hat eine weitere Klage gegen eine Flugroute am neuen Hauptstadtflughafen abgewiesen. Es ging um die Abflüge von der Südbahn über den Rangsdorfer See. Der Naturschutzbund Brandenburg hielt diese Route für rechtswidrig, weil das Vogelschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung überflogen werde. Die Verträglichkeit der Flugrouten mit naturschutzrechtlichen Belangen müsse nicht erneut unter Beteiligung der Naturschützer untersucht werden, urteilten die Richter am Donnerstag. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung geht davon aus, dass die Flugzeuge über dem Vogelschutzgebiet mindestens eine Flughöhe von 600 Metern haben. Dass es zu beachtlichen Unterschreitungen kommen wird, habe der Kläger nicht hinreichend dargelegt, argumentierten die Richter. Die Revision wurde nicht zugelassen.

          Grüne Woche eröffnet - Warnung vor Globalisierung der Nahrung

          Zur weltgrößten Agrarmesse Grüne Woche in Berlin haben Umweltschützer und Ökobauern vor einer immer weiteren Freigabe des globalen Nahrungshandels auf Kosten von Verbraucherrechten gewarnt. Bei der geplanten Freihandelszone mit den Vereinigten Staaten seien europäische Umwelt- und Lebensmittelstandards in Gefahr, kritisierte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger am Donnerstag. Bundesregierung und EU-Kommission versicherten aber, Schutzregeln zu bewahren. Die wirtschaftliche Lage der deutschen Ernährungsbranche trübt sich auch beim Export ein.

          Tillich warnt vor Negativfolgen durch Vattenfall-Umbau

          Angesichts einer Umstrukturierung des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) vor negativen Auswirkungen für die Lausitz gewarnt. „Ich gehe auch nach der neuen Betriebsstruktur davon aus, dass sich der Schwedische Staat und Vattenfall an unsere Abmachungen halten und für die Braunkohle in der Lausitz eine zukunftssichere Lösung im Einvernehmen mit den Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen getroffen wird“, sagte er am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

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          Unterstellt seinen Gegnern, sie handelten aus Böswilligkeit und betrieben Anti-Regierungs-Propaganda: der philippinische Präsident Rodrigo Duterte bei seinem virtuellen Auftritt vor der UN-Vollversammlung

          Duterte vor der UN : „Das Blut sickert durch“

          Der philippinische Präsident verzichtet bei seinem ersten UN-Auftritt auf Schmähungen, aber nicht auf Kritik. Und er erinnert an ein wichtiges Urteil.
          Die App im Einsatz am Frankfurter Hauptbahnhof

          100 Tage Corona-Warn-App : „Technisch sehr gut gemacht“

          Die App sei kein Allheilmittel, hatte Gesundheitsminister Jens Spahn zu ihrer Vorstellung betont. Die Infektionszahlen scheinen das zu unterstreichen. Mit der App an sich sind aber viele zufrieden.

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