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Weitere Nachrichten : Snapchat will an die Börse

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Das Snapchat-Logo. Bild: Reuters

Der nächste Milliarden-Börsengang aus dem Silicon Valley steht an: Snapchat möchte den Gang aufs Parkett wagen. Außerdem haben sich Holcim und Lafarge geeinigt und die gesetzlichen Krankenkassen fordern mehr Mitsprache bei der Umsetzung des e-Health-Gesetzes.

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          Der Fotodienst Snapchat, der für seine von alleine verschwindenden Bilder bekannt ist, wird an die Börse gehen. Snapchat brauche den Börsengang, um unabhängig zu bleiben, sagte Mitgründer und Chef Evan Spiegel bei einer Konferenz des Technologieblogs „Recode“ in der Nacht zum Mittwoch. „Wir haben einen Plan, wie wir das machen werden.“ Einen Zeitraum nannte er nicht. Es könnte der nächste Milliarden-Börsengang aus dem Silicon Valley werden. In den vergangenen Finanzierungsrunden war Snapchat von Investoren nach Medienberichten mit 15 und 19 Milliarden Dollar bewertet worden.

          Die Fusionspartner Holcim und Lafarge haben sich mit dem irischen Zement-Konzern CRH auf den Verkauf von Firmenteilen geeinigt. Es sei eine bindende Vereinbarung für das 6,5 Milliarden Euro schwere Geschäft getroffen worden, teilten die beiden Firmen aus der Schweiz und Frankreich, die sich zum weltgrößten Zement-Produzenten zusammenschließen Wollen, mit. Damit erfüllen sie Auflagen der Wettbewerbshüter. Der Verkauf von Zementwerken und Anlagen an den Rivalen CRH war Ende April von der EU-Kommission genehmigt worden.

          Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) fordern mehr Mitsprache bei der Umsetzung des sogenannten e-Health-Gesetzes, das zu mehr digitaler Vernetzung im Gesundheitswesen führen soll. „Eigentlich müsste bei dem ganzen Projekt gelten: Die Kassen, und damit die Beitragszahler, sind diejenigen, die bezahlen, also sind sie auch diejenigen, die bestimmen“, sagte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist aber weder nach der bisherigen noch nach der neuen Gesetzeslage der Fall.“

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