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Weitere Nachrichten : SMA Solar erwartet Verlust

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Der IT-Dienstleister Cancom setzt nach der Übernahme des Cloud-Spezialisten Pironet dessen Gründer vor die Tür und GM ruft gut 270.000 Wagen wegen Scheinwerfer-Problemen zurück.

          SMA Solar erwartet Verlust von 115 Millionen Euro

          Der Solarzulieferer SMA hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose drastisch gesenkt und plant einen Stellenabbau. Für das laufende Geschäftsjahr rechne der Vorstand nur noch mit einem Umsatz von 775 Millionen Euro bis 790 Millionen Euro und einem Verlust von bis zu 115 Millionen Euro, heißt es in einer Ad hoc-Mitteilung des Unternehmens vom Montagabend. SMA werde sich bis Mitte 2015 weltweit von deutlich mehr als 600 Mitarbeitern trennen. Die chinesische Tochtergesellschaft Zeversolar werde restrukturiert.

          Nach Übernahme: Cancom schmeißt Pironet-Gründer raus

          Der IT-Dienstleister Cancom setzt nach der Übernahme des Cloud-Spezialisten Pironet dessen Gründer vor die Tür. Der Aufsichtsrat der Tochtergesellschaft und ihr Vorstandsvorsitzende Felix Höger seien grundsätzlich einig, die Bestellung des Managers zum 31.12.2014 aufzuheben, teilten beide Unternehmen am Montagabend mit. Über die finanziellen Details herrscht noch kein Konsens, der Vorgang wird aber „zu einer einmaligen finanziellen Belastung der Ertragslage“ von Pironet führen.

          GM ruft gut 270.000 Wagen wegen Scheinwerfer-Problemen zurück

          Der amerikanische Autobauer General Motors beordert in Amerika wieder Hunderttausende Fahrzeuge in die Werkstätten. Schuld ist allerdings nicht der berüchtigte Zündschloss-Defekt, sondern ein Problem mit den Scheinwerfern, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Abblend- und Tagfahrlicht könnten vorübergehend oder sogar dauerhaft ausgehen. Betroffen seien insgesamt knapp 273.200 Wagen der Marken Buick, Chevrolet, Saab, GMC und Isuzu aus Modelljahrgängen von 2006 bis 2009. Das Unternehmen habe bislang nicht klären können, ob die Mängel Unfälle verursacht hätten, heißt es in der Mitteilung. Die Opel-Mutter GM musste in diesem Jahr bereits etliche Millionen Fahrzeuge reparieren, die meisten wegen fehlerhafter Zündschlösser. Mindestens 36 Todesopfer hat dieser Defekt laut GM verursacht. Es dürften noch mehr werden, da die Ermittlungen noch laufen.

          Versicherer: Tropische Wirbelsturmbilanz glimpflich

          Tropische Wirbelstürme haben 2014 deutlich weniger Schäden angerichtet als in den Jahren zuvor. Wie der weltgrößte Rückversicherer Munich Re am Montag mitteilte, lagen die gesamtwirtschaftlichen Schäden bis zum offiziellen Ende der Hurrikansaison Ende November etwas über 20 Milliarden Dollar - der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre lag preisbereinigt bei 57 Milliarden Dollar.

          ‚Black Friday’: Amerikanischer Kaufrausch bleibt unter den Erwartungen

          Das Weihnachtsgeschäft in den Vereinigten Staaten ist schwächer als erwartet angelaufen - der Onlinehandel legt allerdings kräftig zu. Bei der traditionell auf das Thanksgiving-Fest folgenden Rabattschlacht „Black Friday“ war die Kauflaune geringer als im Vorjahr, wie in der Nacht auf Montag veröffentlichte Daten des amerikanischen Einzelhandelsverbands NRF zeigen. Demnach ging der Kundenandrang am verlängerten Feiertagswochenende von Donnerstag bis einschließlich Sonntag um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück.

          Marktforscher: Wachstum im Smartphone-Geschäft wird langsamer

          Der Marktforscher IDC rechnet für die kommenden Jahre mit einer Abschwächung des Wachstums beim Smartphone-Absatz. In diesem Jahr dürften die Verkäufe noch auf 1,3 Milliarden Geräte von einer Milliarde 2013 steigen, prognostizierte IDC am Montag. Für das kommende Jahr rechnen die Experten mit einem Anstieg auf 1,5 Milliarden abgesetzte Computer-Handys. 2018 würden die Hersteller dann 1,9 Milliarden Smartphones pro Jahr verkaufen.

          IPO: Online-Kreditvermittler will 800 Millionen Dollar bei Börsengang

          Der Internet-Kreditvermittler LendingClub will bei seinem Börsengang bis zu 800 Millionen Dollar einnehmen. Das Startup aus San Francisco, das Banken mit einer Online-Plattform Konkurrenz macht, rechnet mit einem Firmenwert von bis zu 4,33 Milliarden Dollar. Die Aktie soll voraussichtlich 10 bis 12 Dollar kosten, wie LendingClub am Montag in einem aktualisierten Börsenprospekt mitteilte.

          Presse: Uber heuert Goldman Sachs für Investorensuche an

          Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs sucht laut einem Medienbericht nach Geldgebern für Uber. Der Fahrdienst-Vermittler habe die amerikanische Investmentbank angeheuert, um vermögende Investoren anzuwerben, berichtete das Magazin „Fortune“ am Montag in seiner Online-Ausgabe. Goldman Sachs habe bereits Infopakete an Klienten verschickt, heißt es ohne Angabe konkreter Quellen. Die Bank soll Uber-Wandelanleihen anbieten, die ein Volumen von Hunderten Millionen Dollar einbringen könnten. Das Geld sei unter anderem für die internationale Expansion des Unternehmens gedacht. Die Kapitalsuche laufe völlig unabhängig von einer Finanzierungsrunde, über die der Finanznachrichtendienst Bloomberg in der Vorwoche berichtet hatte und bei der Uber mit bis zu 40 Milliarden Dollar bewertet werden soll.

          Mifa will trotz Insolvenz Produktion hochfahren - Mindestlohn kommt

          Der Fahrradbauer Mifa aus Sangerhausen hält nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens an der geplanten Ausweitung der Produktion fest. „Ab Januar endet die saisonbedingte Kurzarbeit und wir starten wieder die volle Produktion“, sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Montag. Zuvor hatte das Amtsgericht mitgeteilt, dass das Insolvenzverfahren wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eröffnet wurde. Der bislang vorläufig bestellte Insolvenzverwalter wurde mit dem Verfahren beauftragt. Entlassungen unter den rund 600 Beschäftigten soll es nicht geben.

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          Facebook muss Milliarden zahlen

          Datenschutz-Skandal : Facebook muss Milliarden zahlen

          Facebook hatte bereits damit gerechnet, nun fiel die Entscheidung: Nach einjährigen Ermittlungen zum Cambridge-Analytica-Skandal einigte man sich mit Amerikas Handelsbehörde auf einen Vergleich von 5 Milliarden Dollar.

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          FAZ Plus Artikel: Erstes Zeitungsinterview : AKK stellt sich vor ihre Soldaten: „Kein Generalverdacht“

          In ihrem ersten Zeitungsinterview als Verteidigungsministerin spricht Annegret Kramp-Karrenbauer über ihr Verhältnis zum Militär, über das Vermächtnis der Männer des 20. Juli und über den Lieblingspulli ihrer Teenagerzeit. Auch in kritischen Zeiten werde die Truppe ihr Vertrauen genießen.

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