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Weitere Nachrichten : Sky Deutschland steigt bei Sport1 ein

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Eine Sky-Kamera am Rand des Fußballfelds. Bild: dpa

Der Paysender Sky kauft rund ein Viertel des Senders Sport1. Der Ford-Chef bleibt bis Ende 2014. Und die EU hat Elektronik-Unternehmen durchsucht.

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          Sky Deutschland steigt beim TV-Sender Sport1 ein und übernimmt gut ein Viertel der Anteile der Tochter des Medien- und Filmkonzerns Constantin Medien . Zugleich übernimmt der Bezahlsender die Produktionsfirma Plazamedia - das Hauptziel des Geschäfts, das sich der zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehörende Konzern rund 57,5 Millionen Euro kosten lässt. Plazamedia wirkt bereits etwa an der Produktion der Fußball- oder Formel-1-Übertragungen von Sky mit. Zweiter großer Kunde der Technikspezialisten ist Sport1 selbst. „Die heutige Vereinbarung stellt den nächsten Schritt in der vollständigen Integration wichtiger kundennaher Tätigkeiten dar“, sagte Sky-Chef Brian Sullivan laut Mitteilung vom Donnerstag. Über den Deal hatte zuerst der Fachdienst „Sponsors“ berichtet. Plazamedia hatte für die Deutsche Telekom die Bilder für das Internetangebot Liga Total geliefert. Die Rechte für die Internetverbreitung hatte sich zuletzt aber ebenfalls Sky

          Ford-Chef bleibt bis Ende 2014

          Ford -Chef Alan Mulally, der seit Wochen als aussichtsreicher Kandidat für den Spitzenjob beim Software-Riesen Microsoft gehandelt wurde, will bis Ende 2014 bei dem Autobauer bleiben. Das sagte Verwaltungsratsmitglied Edsel Ford II der Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Damit wäre Mulally mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Rennen bei Microsoft. Der scheidende Konzernchef Steve Ballmer hatte im August seinen Rückzug binnen zwölf Monaten angekündigt. Laut US-Medienberichten will der Microsoft-Verwaltungsrat einen Nachfolger noch im Dezember oder Anfang Januar präsentieren.

          EU-Razzia bei Elektronikunternehmen

          EU-Ermittler haben wegen des Verdachts unerlaubter Absprachen die Geschäftsräume von Elektronikunternehmen in mehreren EU-Staaten durchsucht. Namen wurden nicht genannt. Die Unternehmen würden verdächtigt, den Internetverkauf von Elektronikprodukten behindert zu haben, teilte die EU-Kommission am Donnerstagabend in Brüssel mit. Das könnte zu höheren Preisen für die Verbraucher führen. Die betroffenen Unternehmen seien in der Herstellung, im Vertrieb und im Verkauf von Elektronikprodukten und kleinen Haushaltsgeräten tätig, so die Kommission. Falls die Wettbewerbshüter ihre Vorwürfe erhärten und förmliche Kartell-Verfahren gegen die Unternehmen eröffnen, drohen hohe Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Üblicherweise wird dieser Rahmen aber nicht ausgeschöpft.

          EU-Verkehrsminister wollen mehr Stromtankstellen

          Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, soll in Europa künftig mehr Stromtankstellen finden. Die EU-Staaten sollen für eine „angemessene Anzahl“ von Tankstellen für Autos sorgen, die mit Erdgas, Strom und Wasserstoff fahren - darauf haben sich die EU-Verkehrsminister bei ihrem Treffen am Donnerstag in Brüssel geeinigt. Nun müssen sie sich noch mit dem Europaparlament über ein entsprechendes Gesetz abstimmen. Im Gegensatz zu Diesel und Benzin sind solche alternativen Kraftstoffe nicht überall an der Zapfsäule zu haben. Auch deshalb stockt der Absatz etwa von Elektroautos.

          Nestle startet Verkauf von Givaudan-Aktien-Paket

          Der Nahrungsmittelkonzern Nestle hat den Verkauf seines Givaudan -Aktienpakets gestartet. Wie der Konzern aus der Schweiz am Donnerstagabend mitteilte, sollen die Aktien in einem beschleunigten Verfahren verkauf werden. Gemessen am Schlusskurs ist das Paket von mehr als 900.000 Givaudan-Aktien umgerechnet rund 930 Millionen Euro wert. Nestle erhielt das Paket 2002 im Rahmen einer Transaktion. Nun sei der richtige Zeitpunkt für die Abgabe, hieß es. Goldman Sachs führt die Transaktion durch.

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